Glossar




Das Mesethmoid ist ein ungepaarter Knochen im Schädel vieler Wirbeltiere.
Es ist Teil des Ethmoidkomplexes und bildet dessen vorderen Abschnitt entlang der Mittellinie. Zudem trägt es zur Begrenzung der Nasenhöhle bei.
Es gehört zum Chondrokranium und ist häufig noch nicht verknöchert. Es ist der vorderste Teil des Basalkraniums.
Ist es verknöchert, bildet es häufig den knöchernen Teil der Nasenscheidewand. Beim Menschen und anderen Säugetieren verschmilzt es mit den Ektethmoiden und der Siebplatte zum Siebbein, dessen senkrechte Platte es darstellt.
Da das Mesethmoid Teil des Chondrokraniums ist, verknöchert es aus Knorpel. Typischerweise bildet es eine dünne Knochenplatte entlang der Mittellinie des Schädels vor der Hirnschale und trennt den linken und den rechten Teil der Nasenhöhle voneinander.
Sein vorderer Rand ist im Allgemeinen rau und dient als Ansatzstelle für den Nasenseptumknorpel (mit dem es homolog ist). Nach hinten grenzt es an die Rille des Vomers und nach oben typischerweise an das Stirnbein, gelegentlich auch an das Nasenbein.
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