Glossar




Meersalat (Ulva lactuca), auch Meerlattich genannt, ist eine mehrzellige Grünalge.
Meersalat enthält besonders viel Magnesium, Kalzium sowie Vitamin A, Vitamin B12 und Vitamin C. Er wird (oder wurde) fast allen Meeresküsten gegessen.
Er wird roh als Salat oder zermahlen im Brot verzehrt, um dieses länger feucht zu halten.
Der Meersalat kann getrocknet in Biogasanlagen zur Abwasserreinigung verwendet werden.
Meersalat (Ulva lactuca) ist für viele Meerwasserfische wie zum Beispiel Doktorfische (Acanthuridae), Kaiserfische (Pomacanthidae) und Kaninchenfische (Siganus) in der Natur ein Grundnahrungsmittel.
Der Meersalat kommt in der Übergangszone zwischen Gezeitenzone und sublitoral in allen Weltmeeren vor. Er wächst bevorzugt lithophytisch auf Steinen oder seltener auch epiphytisch auf Blasentangen oder auf Muschelschalen (besonders der Herzmuschel). Er kann teils dichte Bestände bis zu einer Tiefe von 1 m bilden.
Insgesamt ist er bis zu einer Tiefe von 15 m überlebensfähig. Er benötigt viel Sonnenlicht und kann auf felsigem Untergrund auch in Kultur gehalten werden, wo er zum Teil zweimal pro Jahr geerntet werden kann.
In Form und Größe variieren die flächigen, welligen, hautartigen, festen, dunkelgrün gefärbten Thalli, die über einen kurzen Stiel, der als Haftorgan dient, am Untergrund befestigt sind.
Der Thallus erinnert entfernt an ein Salatblatt. Er besteht aus zwei Schichten leicht gestreckter Zellen. Insgesamt kann ein Thallus 20 cm lang werden.
Sporen werden meist in brandungsexponierten Küstenstellen gebildet. Dann verfärben sich die Thalli gelbgrün und verfallen am Rand. Die Gametophyten sind getrenntgeschlechtig.
Ulva hat einen isomorphen Generationswechsel. Dies bedeutet, dass der diploide Sporophyt äußerlich nicht von dem haploiden Gametophyten zu unterscheiden ist.
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