Fischlexikon: Gelbe Meerbarbe (Mulloidichthys martinicus)


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Salzwasserfische"

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Gelbe Meerbarbe (M.  martinicus)
 weitere Arten dieser Fisch-Familie 
Name:
Gelbe Meerbarbe
Ordnung:
(deutsch)
Seenadelartige
Familie:
(deutsch)
Meerbarben
Gattung:
Mulloidichthys
Gattung+Art:
Mulloidichthys martinicus
gesamt:
2901 Fischarten

Übersicht

Die Gelbe Meerbarbe (Mulloidichthys martinicus) ist ein Salzwasserfisch aus der Familie der Meerbarben (Mullidae). Die Gelbe Meerbarbe stammt aus dem West- und Ostatlantik und kann eine maximale Länge von ca. 45 cm erreichen. Die englische Bezeichnung dieser Meerbarbe lautet "Yellow goatfish".


Merkmale

wichtige Merkmale der Gelben Meerbarbe:

  • der Körperbau der Gelben Meerbarbe ist langgestreckt und seitlich abgeflacht
  • die Grundfärbung ist dorsal gelblich bis rosa-gräulich, ventral weißlich bis weißlich-rosafarben
  • auf den Körperflanken verläuft ein einzelnes gut sichtbares gelbes Längsband vom hinteren Augenrand bis zur Basis der Schwanzflosse
  • bis auf die weißlich-transparente Brustflossen sind alle anderen Flossen gelblich gefärbt
  • die Schwanzflosse ist tief gegabelt
  • die beiden Rückenflossen der Gelben Meerbarbe sind durch einen relativ weiten Zwischenraum getrennt
  • die beiden Kinnbarteln sind bei der Gelben Meerbarbe relativ lang
  • die Schnauze ist gerundet, das Maul ist unterständig und vorstülpbar (protraktil) und mit kleinen Zähnchen besetzt, die Lippen fleischig
  • die Schwimmblase der Gelben Meerbarbe ist relativ klein
  • Flossenformel: D (gesamt) IX/8, A II/6

Größe

Die Gelbe Meerbarbe (Mulloidichthys martinicus) wird maximal ca. 45 cm lang, die durchschnittliche Länge beträgt ungefähr 28 cm.


Maximales Alter

Das maximale Alter der Gelben Meerbarbe (Mulloidichthys martinicus) ist uns zurzeit nicht bekannt.


Lebensweise, Lebensraum, Vorkommen

Das Verbreitungsgebiet der Gelben Meerbarbe (Mulloidichthys martinicus) ist im Westatlantik von den Bermudas und Florida (USA) bis Brasilien, einschließlich dem Golf von Mexiko und der Karibik. Im Ostatlantik Ile de Sào Tiago, Baie de Tarrafal, Kap Verde (33°N - 26°S, 98°W - 8°E).

Ihr Habitat sind sandige Lagunen und uferferne Riffe. Diese Meerbarbe wird oft in größeren Schulen mit Artgenossen und auch mit dem Gelbstreifen-Grunzer (Haemulon chrysargyreum) angetroffen. Juvenile Exemplare findet man oftmals in Seegraswiesen.


Fortpflanzung

Über die Fortpflanzungsbiologie der Gelbe Meerbarbe (Mulloidichthys martinicus) liegen uns zurzeit keine gesicherten Erkenntnisse vor. Allgemein sind Meerbarben Freilaicher und betreiben keine Brutpflege. Ihre Eier enthalten einen Öltropfen und schweben dadurch pelagisch im freien Wasser, die Fischlarven ebenfalls.


Nahrung

Die Gelbe Meerbarbe (Mulloidichthys martinicus) ernährt sich in freier Natur hauptsächlich von kleinen benthischen Wirbellosen.


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