Lebensweise, Lebensraum, Vorkommen
Das Verbreitungsgebiet des Metallpanzerwelses ist Südamerika: Kolumbien, Venezuela und Trinidad bis zum La Plata-Becken. Er lebt in sandigen, weichgründigen Gewässerbereichen. In der freien Natur leben diese Welse in Schwärmen von bis zu 30 Tieren.
Aquaristik-Info
Temperatur: 22° C - 28° C
pH-Wert: 6,0-7,5
Gesamthärte: 2°-19°
Wasserregion: unten
Aquarium: ab ca. 100 Liter
Schwierigkeitsgrad: auch für Anfänger geeignet
Fütterung:
abwechslungsreiche Nahrung: kleines Lebendfutter (Artemia, Mückenlarven), feines Frostfutter wie Cyclops, Welstabletten, Trockenfutter, Tubifex
Haltung:
Da der Metallpanzerwels ein Darmatmer ist, nimmt er auch Sauerstoff von der Wasseroberfläche auf. Er sollte daher freien Zugang zur Oberfläche haben.
Die Luft über dem Wasser darf außerdem nicht zu kühl sein, damit sich die Fische nicht erkälten (deshalb ist es am besten, das Becken abzudecken). Er liebt sauerstoffreiches, klares Wasser mit ein wenig Strömung.
Metallpanzerwels (Osteogaster aenea)
Das Becken sollte gut bepflanzt sein (feinfiedrige Pflanzen, Hintergrundbepflanzung), jedoch auch etwas freien Schwimmraum aufweisen.
Wichtig ist ein dunkler, weicher und nicht scharfkantiger Bodengrund (ideal ist feiner Sand), da sich die Tiere sonst die Barteln verletzen können, wenn sie den Boden „durchkauen” und nach Nahrung suchen.
Es sollten auch unbedingt Versteckmöglichkeiten (Pflanzen, Moorkienwurzeln o. Ä.) vorhanden sein.
Dieser sehr gesellige Fisch
sollte in Gruppen von mindestens 5-6 Tieren gehalten werden. Er lässt sich auch gut mit kleinen Salmlerarten und anderen nicht zu großen, friedlichen Arten vergesellschaften.
Zucht:
Ein herabsetzen der Wassertemperatur um 2-3 Grad mit anschließender Erwärmung auf die ursprüngliche Temperatur, regelmäßiger Wasserwechsel mit weichem Wasser (Simulation der Regenzeit) und reichhaltige Fütterung fördert die Laichbereitschaft. Wir empfehlen pro Männchen 2 Weibchen. Bei der Paarung umschwimmt das Männchen das Weibchen intensiv zuckend.
Das Weibchen klebt seine Eier an Pflanzen, Steinen oder den Beckenscheiben (Substratlaicher). Vorher putzt es diese Stellen. Nach dem Laichvorgang sollten die Elterntiere aus dem Zuchtbecken entfernt werden (Laichräuber).
Der Schlupf der Fischlarven erfolgt bei 26°-27° C nach ca. 4 Tagen. Nach weiteren 2-3 Tagen ist der Dottersack aufgebraucht und die Jungfische können mit Artemia-Nauplien oder feinem Flockenfutter gefüttert werden.