Fischarten






Fischname:
Weißer Thun
(Thunnus alalunga)
Ordnung:
Scombriformes
(Scombriformes)
Familie:
Makrelen und Thunfische
(Scombridae)
Gattung:
Thunnus
Der Weiße Thun (Thunnus alalunga), auch „Langflossenthun” genannt, ist eine Thunfischart, die in allen tropischen und subtropischen Ozeanen sowie im Mittelmeer vorkommt.
Der Weiße Thun kann eine Länge von etwa 140 cm und ein Gewicht von etwa 61 kg erreichen. Der Weiße Thun gehört zur Familie der Makrelen und Thunfische (Scombridae) sowie zur Gattung Thunfische (Thunnus).
Der Weltrekord für den schwersten jemals offiziell mit der Angel gefangenen Weißen Thun beträgt 40 kg. Fänger war Siegfried Dickemann, der den Fisch 1977 vor Gran Canaria fing.
Die englische Bezeichnung für diesen Fisch ist „Albacore“. In manchen Gegenden werden jedoch auch andere Thunfischarten, vor allem der Gelbflossen-Thun, als „Albacore“ bezeichnet. In Chile wird der Schwertfisch (Xiphius gladius) als „Albacora“ bezeichnet.
Der Weiße Thun (Thunnus alalunga) kann ein Alter von etwa 11 Jahren erreichen.
Merkmale des Weißen Thun:
Der Weiße Thun (Thunnus alalunga) kann eine Länge von bis zu 140 Zentimetern und ein Gewicht von etwa 61 Kilogramm erreichen. Die durchschnittliche Länge beträgt etwa 100 cm.
Dabei unterscheiden sich die Körpergrößen der verschiedenen Populationen; Im Oberflächenbereich des Pazifiks werden vor allem kleinere Thunfische mit Körperlängen von 55 bis 80 Zentimetern gefangen, während durch Langleinenfischerei auch größere Exemplare zwischen 95 und 115 Zentimetern an Land gezogen werden.
Im Indischen Ozean liegen die Körperlängen in der Regel zwischen 40 und 100 Zentimetern, im Atlantik sind Tiere bis 110 Zentimeter keine Seltenheit.
Der Weiße Thun (Thunnus alalunga) ist eine Thunfischart, die in allen tropischen und subtropischen Ozeanen sowie im Mittelmeer vorkommt.
Am häufigsten kommt der Weiße Thun in Oberflächengewässern mit einer Temperatur von 15,6–19,4 °C vor, größere Exemplare sind jedoch auch in tieferen Gewässern mit einer Temperatur von 13,5–25,2 °C zu finden.
Der Weiße Thun in kann für kurze Zeiträume Temperaturen von bis zu 9,5 °C überleben. Er bevorzugt Gebiete, in denen sich warmes und kaltes Wasser vermischen.
Als stark wandernde Art legen Schwärme des Weißen Thun große Entfernungen zurück. Dabei mischen sich die Populationen im Atlantik und Pazifik offenbar nicht.
Der Weiße Thun aus dem Nordpazifik wandert in zwei Regionen des Nordostpazifiks: eine vor der Nordküste von Baja California in Mexiko und die andere vor den Küsten von Washington und Oregon in den USA. Jeden Sommer wandern die Tiere aus dem Nordatlantik in den Golf von Biskaya vor Frankreich und Spanien. Dort kommen sie mittlerweile etwa acht Tage früher an als noch vor 40 Jahren.
Der Weiße Thun (Thunnus alalunga) ist ovipar (eierlegend). Er erreicht im Alter von 5-6 Jahren und einer Länge von etwas über 90 cm die Geschlechtsreife.
Ein 20 kg schweres Weibchen kann pro Laichgang zwischen zwei und drei Millionen Eier produzieren. Die Laichzeit ist normalerweise zwischen November und Februar.
Die Fischlarven schlüpfen nach 24 bis 48 Stunden und wachsen relativ schnell heran. Im ersten Lebensjahr bleiben die Jungfische in der Nähe ihres Geburtsortes. Nach ihrem ersten Lebensjahr beginnen sie zu wandern.
Die große Mehrheit dieser Fische besitzt je nach Geschlecht größere rechte Hoden bzw. Eierstöcke. Sie haben eine asynchrone Eizellenentwicklung, das heißt, ihre unreifen Eizellen entwickeln sich nicht in regelmäßigen Abständen.
Die Bildung von Eizellen, auch Oogenese genannt, beginnt mit der schnellen Produktion von Oogonien (undifferenzierte Keimzellen, aus denen Eizellen entstehen) durch mitotische Teilungen in den Oogoniennestern der weiblichen Thunfische. Die entstehenden Eizellen werden massenhaft ins Meer abgegeben, wo ihre vollständige Entwicklung und spätere Befruchtung stattfindet.
^Zu den Beutetieren des Weißen Thuns (Thunnus alalunga) zählen andere Fische, pelagische Krebstiere sowie Tintenfische.
Der Weiße Thun ist ein sehr wichtiger und beliebter Speisefisch. Er ist bekannt für sein zartes, helles und wohlschmeckendes Fleisch.
Er gilt als eine der wertvollsten Thunfischarten, wird oft als „butterweich“ beschrieben und ist aufgrund seines feinen Geschmacks für viele Gerichte geeignet.
Der Weiße Thun liefert unserem Körper wichtige Nährstoffe wie z.B. Vitamin A, B2, B6, B12, Jod, wichtige Mineralstoffe und Omega-3-Fettsäuren.
Allerdings kann der Weiße Thun höhere Quecksilberwerte aufweisen, weshalb keine größeren Mengen davon verzehrt werden sollten. Schwangere Frauen sollten nur kleine Mengen davon verzehren.
Weitere Informationen zu den Nährwerten von Fisch, beispielsweise zu Kilokalorien, Kilojoule, Eiweiß (Protein), Jod, Kochsalz, Fetten, Purin, Omega-3-Fettsäuren (EPA + DHA), Mineralstoffen, Spurenelementen und Vitaminen, findet ihr hier:
Zu den Krankheiten des Weißen Thuns zählen parasitäre Infektionen (wie z.B. Nematoden)
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