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Fischlexikon: Meta-Panzerwels (Hoplisoma metae)


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Süßwasserfische"

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Name: Meta-Panzerwels
Ordnung: Siluriformes
(deutsch) Welsartige
Familie: Callichthyidae
(deutsch) Panzer- und Schwielenwelse
Gattung: Hoplisoma
Gattung+Art: Hoplisoma metae
Gesamt: 3188 Fischarten

Übersicht

Der Meta-Panzerwels (Hoplisoma metae, Synonym: Corydoras metae), auch Schwarzrücken-Panzerwels genannt, ist ein Süßwasserfisch aus der Familie der Panzer- und Schwielenwelse (Callichthyidae) und der Gattung Hoplisoma. Er kann eine maximale Länge von etwa 5,5 Zentimetern erreichen. Sein englischer Name lautet „Masked corydoras”.

Der Meta-Panzerwels stammt aus dem tropischen Südamerika, wo er im Einzugsgebiet des Rio Meta in Kolumbien verbreitet ist.


Merkmale

Kopfbinden-Panzerwels (Hoplisoma metae)

Meta-Panzerwels (Hoplisoma metae)

wichtige Merkmale des Meta-Panzerwelses:

  • sein Körperbau ist leicht hochrückig und seitlich etwas abgeflacht
  • das Maul des Meta-Panzerwelses ist von 2 kurzen Bartelpaaren umgeben
  • seine Augen sind relativ groß, die Iris ist goldgelb
  • seine Körperfärbung ist silbrig-grau, gelblich-braun oder weißlich-rosa
  • durch die Augen des Meta-Panzerwelses verläuft eine schwarze Querbinde über seinen Kopf
  • eine weitere schwarze Längsbinde verläuft vom Beginn seiner Rückenflosse über seinen Rücken. Unter seiner Fettflosse knickt diese Binde nach unten ab und verläuft dann bis zum unteren Rand der Schwanzflossenbasis
  • seine Kiemendeckel können gelblich-golden (manchmal auch rötlich) schimmern
  • die Rückenflosse (Dorsale) des Meta-Panzerwelses ist schwärzlich, alle anderen Flossen sind gelblich-bräunlich und fast transparent
  • der 1. Brust- und Rückenflossenstrahl ist kräftig, stachelartig und arretierbar
  • über der Körpermitte verlaufen 23, unterhalb 20 Knochenplatten
  • zwischen dem Ende der Rückenflosse und dem Beginn der Fettflosse befinden sich 2 Knochenplatten
  • weibliche Exemplare des Meta-Panzerwelses werden etwas größer und wirken deutlich massiver. Sie werden ca. 1 cm länger und sind im vorderen Körperbereich deutlich breiter als die Männchen

Größe

Der Meta-Panzerwels (Hoplisoma metae) erreicht eine maximale Länge von etwa 5,5 Zentimetern.


Maximales Alter

Bei guter Pflege kann der Meta-Panzerwels (Hoplisoma metae) im Aquarium etwa 8–10 Jahre alt werden.


Lebensweise, Lebensraum, Vorkommen

Der Meta-Panzerwels (Hoplisoma metae) ist in Südamerika beheimatet, wo er im Stromgebiet des Río Meta in Kolumbien vorkommt.

Sein Lebensraum sind vorwiegend klare Fließgewässer und Bäche mit mäßiger Strömung. Er bevorzugt Böden, die oft von Falllaub bedeckt sind und eine weiche, organische Schicht bilden. Natürliche Verstecke, wie überhängendes Wurzelwerk und ausgeprägte Ufervegetation, bieten den Tieren Schutz.


Aquaristik-Info

Lebensraum: Süßwasser
Klimazone: tropisch
Temperatur: 22 °C – 26 °C
pH-Wert: 6,0 – 7,8
Gesamthärte: 2 – 18 °dH
Aquariumgröße: bei 10 Tieren etwa 80 cm Beckenlänge (Aquariumvolumen berechnen)

Fütterung:
abwechslungsreiche Nahrung wie kleines Lebendfutter (Artemia, Mückenlarven), Frostfutter wie Cyclops, Welstabletten, Trockenfutter, Tubifex

Haltung:
Da der Meta-Panzerwels ein Darmatmer ist, nimmt er auch Sauerstoff von der Wasseroberfläche auf. Er sollte daher freien Zugang zur Oberfläche haben. Die Luft über dem Wasser darf außerdem nicht zu kühl sein, damit sich die Fische nicht erkälten. Das Becken sollte daher am besten abgedeckt werden. Er liebt sauerstoffreiches, klares und schwach durchströmtes Wasser.

Das Becken sollte gut bepflanzt sein (feinfiedrige Pflanzen, Hintergrundbepflanzung), jedoch auch etwas freien Schwimmraum aufweisen. Wichtig ist ein dunkler, weicher und nicht scharfkantiger Bodengrund (ideal ist feiner Sand), da sich die Tiere sonst die Barteln verletzen können, wenn sie den Boden „durchkauen” und nach Nahrung suchen.

Es sollten auch unbedingt Versteckmöglichkeiten (Pflanzen, Wurzeln o. Ä.) vorhanden sein. Dieser sehr gesellige Fisch sollte in Gruppen von mindestens fünf bis zehn Tieren gehalten werden. Er lässt sich auch gut mit kleinen Salmlerarten und anderen nicht zu großen, friedlichen Arten vergesellschaften.

Zucht:
Zur Förderung der Laichbereitschaft empfiehlt sich ein Herabsetzen der Wassertemperatur um 2–3 °C mit anschließender Erwärmung auf die ursprüngliche Temperatur sowie regelmäßiger Wasserwechsel mit weichem Wasser (Simulation der Regenzeit) und reichhaltige Fütterung.

Wir empfehlen pro Männchen zwei Weibchen. Bei der Paarung umschwimmt das Männchen intensiv zuckend das Weibchen.

Das Weibchen hält zwei bis vier Eier zwischen seinen Beckenflossen, die das Männchen etwa 30 Sekunden lang befruchtet. Anschließend schwimmt das Weibchen zu einer geeigneten Stelle, an der es die sehr klebrigen Eier befestigt (Substratlaicher). Dieser Vorgang wird wiederholt, bis etwa 100 Eier befruchtet und befestigt sind. Nach dem Laichvorgang sollten die Elterntiere aus dem Zuchtbecken entfernt werden.

Der Schlupf der Fischlarven erfolgt bei einer Temperatur von 25–27 °C nach etwa fünf Tagen. Nach weiteren zwei bis drei Tagen ist der Dottersack aufgebraucht und die Jungfische können mit Artemia-Nauplien oder feinem Flockenfutter gefüttert werden.

Da diese Art hohe Ansprüche an die Wasserqualität stellt, gelingt eine erfolgreiche Zucht nur bei optimalen Wasserbedingungen.

weitere Informationen:
Weitere Informationen zur Haltung und Fortpflanzung dieser Panzerwelse findet ihr in der Beschreibung der Gattung Hoplisoma.


Fortpflanzung

(siehe unter "Aquaristik")


Nahrung

Der Meta-Panzerwels (Corydoras julii) ist ein Allesfresser. In der freien Natur ernährt er sich vorwiegend von Algen, zerfallenen organischen Substanzen, Zooplankton, kleinen Krebstierchen und Pflanzenteilen (Detritus).


Krankheiten

Weitere Informationen zu Krankheiten von Panzer- und Schwielenwelsen findet ihr in der Beschreibung der Familie Callichthyidae.


Literaturhinweis
  1. Wikipedia
  2. FishBase (englisch)
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