Fischarten






Fischname:
Meta-Panzerwels
(Hoplisoma metae)
Ordnung:
Welsartige
(Siluriformes)
Familie:
Panzer- und Schwielenwelse
(Callichthyidae)
Gattung:
Hoplisoma
Der Meta-Panzerwels (Hoplisoma metae, Synonym: Corydoras metae), auch Schwarzrücken-Panzerwels genannt, ist ein Süßwasserfisch aus der Familie der Panzer- und Schwielenwelse (Callichthyidae) und der Gattung Hoplisoma. Er kann eine maximale Länge von etwa 5,5 Zentimetern erreichen. Sein englischer Name lautet „Masked corydoras”.
Der Meta-Panzerwels stammt aus dem tropischen Südamerika, wo er im Einzugsgebiet des Rio Meta in Kolumbien verbreitet ist.
Bei guter Pflege kann der Meta-Panzerwels (Hoplisoma metae) im Aquarium etwa 8–10 Jahre alt werden.
wichtige Merkmale des Meta-Panzerwelses:
Der Meta-Panzerwels (Hoplisoma metae) erreicht eine maximale Länge von etwa 5,5 Zentimetern.
Der Meta-Panzerwels (Hoplisoma metae) ist in Südamerika beheimatet, wo er im Stromgebiet des Río Meta in Kolumbien vorkommt.
Sein Lebensraum sind vorwiegend klare Fließgewässer und Bäche mit mäßiger Strömung. Er bevorzugt Böden, die oft von Falllaub bedeckt sind und eine weiche, organische Schicht bilden. Natürliche Verstecke, wie überhängendes Wurzelwerk und ausgeprägte Ufervegetation, bieten den Tieren Schutz.
Lebensraum: Süßwasser
Klimazone: tropisch
Temperatur: 22 °C – 26 °C
pH-Wert: 6,0 – 7,8
Gesamthärte: 2 – 18 °dH
Aquariumgröße: bei 10 Tieren etwa 80 cm Beckenlänge (Aquariumvolumen berechnen)
Fütterung:
abwechslungsreiche Nahrung wie kleines Lebendfutter (Artemia, Mückenlarven), Frostfutter wie Cyclops, Welstabletten, Trockenfutter, Tubifex
Haltung:
Da der Meta-Panzerwels ein Darmatmer ist, nimmt er auch Sauerstoff von der Wasseroberfläche auf. Er sollte daher freien Zugang zur Oberfläche haben. Die Luft über dem Wasser darf außerdem nicht zu kühl sein, damit sich die Fische nicht erkälten. Das Becken sollte daher am besten abgedeckt werden. Er liebt sauerstoffreiches, klares und schwach durchströmtes Wasser.
Das Becken sollte gut bepflanzt sein (feinfiedrige Pflanzen, Hintergrundbepflanzung), jedoch auch etwas freien Schwimmraum aufweisen. Wichtig ist ein dunkler, weicher und nicht scharfkantiger Bodengrund (ideal ist feiner Sand), da sich die Tiere sonst die Barteln verletzen können, wenn sie den Boden „durchkauen” und nach Nahrung suchen.
Es sollten auch unbedingt Versteckmöglichkeiten (Pflanzen, Wurzeln o. Ä.) vorhanden sein. Dieser sehr gesellige Fisch sollte in Gruppen von mindestens fünf bis zehn Tieren gehalten werden. Er lässt sich auch gut mit kleinen Salmlerarten und anderen nicht zu großen, friedlichen Arten vergesellschaften.
Zucht:
Zur Förderung der Laichbereitschaft empfiehlt sich ein Herabsetzen der Wassertemperatur um 2–3 °C mit anschließender Erwärmung auf die ursprüngliche Temperatur sowie regelmäßiger Wasserwechsel mit weichem Wasser (Simulation der Regenzeit) und reichhaltige Fütterung.
Wir empfehlen pro Männchen zwei Weibchen. Bei der Paarung umschwimmt das Männchen intensiv zuckend das Weibchen.
Das Weibchen hält zwei bis vier Eier zwischen seinen Beckenflossen, die das Männchen etwa 30 Sekunden lang befruchtet. Anschließend schwimmt das Weibchen zu einer geeigneten Stelle, an der es die sehr klebrigen Eier befestigt (Substratlaicher). Dieser Vorgang wird wiederholt, bis etwa 100 Eier befruchtet und befestigt sind. Nach dem Laichvorgang sollten die Elterntiere aus dem Zuchtbecken entfernt werden.
Der Schlupf der Fischlarven erfolgt bei einer Temperatur von 25–27 °C nach etwa fünf Tagen. Nach weiteren zwei bis drei Tagen ist der Dottersack aufgebraucht und die Jungfische können mit Artemia-Nauplien oder feinem Flockenfutter gefüttert werden.
Da diese Art hohe Ansprüche an die Wasserqualität stellt, gelingt eine erfolgreiche Zucht nur bei optimalen Wasserbedingungen.
weitere Informationen:(siehe unter "Aquaristik")
Der Meta-Panzerwels (Corydoras julii) ist ein Allesfresser. In der freien Natur ernährt er sich vorwiegend von Algen, zerfallenen organischen Substanzen, Zooplankton, kleinen Krebstierchen und Pflanzenteilen (Detritus).
Weitere Informationen zu Krankheiten von Panzer- und Schwielenwelsen findet ihr in der Beschreibung der Familie Callichthyidae.
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