Wasserpflanzen
Name:
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Ordnung:
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Familie:
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Der Große Algenfarn (Azolla filiculoides), auch "Farnähnlicher Algenfarn" genannt, stammt aus Amerika. Diese Schwimmblattpflanze ist eine Pflanzenart aus der Familie der Schwimmfarngewächse (Salviniaceae). Als invasiver Neophyt kommt der Große Algenfarn mittlerweile auch in einigen Gewässern Deutschlands vor. Er ist nur bedingt winterhart und muss vor Frost geschützt werden.
Der Große Algenfarn (Azolla filiculoides) ist eine ausdauernde krautige Pflanze, welche die Oberfläche von Gewässern mit einem dicken Teppich von Blättern überzieht.
Der Große Algenfarn erreicht eine Größe zwischen 1 und 10 cm und zerfällt häufig in kleinere Stücke.
Seine Blätter sind in der Regel bläulich-grün gefärbt, im Herbst färben sie sich rötlich-braun.
Die Blätter bestehen aus 2 mm langen, dachziegelartig übereinanderliegenden Schuppen. Die aufsitzenden Papillen machen die Oberfläche unbenetzbar für Wasser.
Die Sporenkapseln des Großen Algenfarns sitzen an den Unterlappen der Seitenäste.
Durch die in seinen Blatthöhlungen in Symbiose lebenden Cyanobakterien (Blaualgen) Anabaena azollae kann der Große Algenfarn Luftstickstoff binden.
Der Große Algenfarn (Azolla filiculoides) stammt aus Amerika, wo er in Nordamerika und in Südamerika bis Chile und Argentinien verbreitet ist. In seinem natürlichen Habitat überzieht dieser Schwimmfarn die Oberfläche von Gewässern mit einem dicken Teppich von Blättern. Trocknen Gewässer aus, bildet diese Pflanze Landformen aus.
Aquarium: Süßwasseraquarium
Temperatur:
5 °C - 30 °C
pH-Wert: um 6,0-8,0
Gesamthärte: 2-20 °dH
CO2- Düngung: nicht erforderlich
Lichtbedarf: mittel
Vermehrung: durch Teilung
Kultivierung im Gartenteich: möglich, jedoch nur bedingt winterhart
Verwendung im Aquarium:
Der Große Algenfarn ist ein starker Nährstoffzehrer und wird im Aquarium gern vorbeugend gegen Algen eingesetzt. Als Schwimmpflanze schattet er das Aquarium ab und zwischen seinen Wurzeln bietet er Jungfischen Rückzugsmöglichkeiten.
Die Vermehrung des Großen Algenfarns erfolgt durch Verzweigung und Auseinanderfallen der Pflanzen. Da dieser Schwimmfarn sehr schnell wächst, kann er durch Abkeschern reduziert werden. Er sollte jedoch, da es sich im eine invasive Art handelt, nicht in freie Gewässer gelangen.
Die Große Algenfarn bietet vielen Zierfischen wie z.B. verschiedenen Zahnkärpflingen (Nothobranchiidae) Schatten und Versteckmöglichkeiten.
Literaturhinweise:
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