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Fischlexikon: Atlantischer Menhaden (Brevoortia tyrannus)


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Salzwasserfische"

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 weitere Arten dieser Fisch-Familie 
Name: Atlantischer Menhaden
Ordnung: Clupeiformes
(deutsch) Heringsartige
Familie: Alosidae
(deutsch) Alosidae
Gattung: Brevoortia
Gattung+Art: Brevoortia tyrannus
Gesamt: 3173 Fischarten

Übersicht

Der Atlantische Menhaden (Brevoortia tyrannus), auch Bunker genannt, ist ein Salzwasserfisch aus der Familie der Alosidae und der Ordnung der Heringsartigen (Clupeiformes). Er kann eine Länge von bis zu 50 Zentimetern erreichen. Sein englischer Name lautet „Atlantic menhaden”.

Atlantische Menhaden kommen in den Küsten- und Mündungsgewässern des Nordatlantiks von Nova Scotia bis Südflorida vor.

Atlantische Menhaden spielen eine wichtige Rolle für das Ökosystem, da sie als Filtrierer die Wasserqualität erheblich verbessern, indem sie beispielsweise die Algenblüte eindämmen und Gewässer vor dem Umkippen bewahren. Diese Fische sind außerdem eine wichtige Beute für Raubfische wie z.B. Wale, Delphine, und Wolfsbarsche.


Merkmale

Atlantischer Menhaden (Brevoortia tyrannus)

Atlantischer Menhaden (B. tyrannus)

Merkmale des Atlantischen Menhaden:

  • der Körper des Atlantischen Menhaden ist gestreckt, etwas hochrückig und seitlich komprimiert
  • seine Bauchseite ist scharf gekielt und beschuppt
  • der Kopf des Atlantischen Menhaden ist groß und unbeschuppt. Er macht fast ein Drittel der Körperlänge aus
  • sein Oberkörper ist dunkel bläulich-grün gefärbt, die Körperflanken, die Bauchseite und die Flossen sind silbrig und zeigen einen goldenen Schimmer
  • hinter den Kiemendeckeln des Atlantischen Menhaden sitzt oben ein kontrastreicher, runder schwarzer Fleck. Dahinter zeigen sich meist noch zwei bis drei Reihen kleiner, dunkler Flecken
  • die Rückenflosse sitzt auf Höhe der Körpermitte, die Bauchflossen sitzen unter der Rückenflosse
  • die kurze Afterflosse sitzt ungefähr mittig zwischen Rücken- und Schwanzflosse
  • die Schwanzflosse des Atlantischen Menhaden ist deutlich eingeschnitten

Größe

Der Atlantische Menhaden ( Brevoortia tyrannus) kann eine maximale Länge von bis zu 50 Zentimetern erreichen.


Maximales Alter

Der Atlantischer Menhaden (Brevoortia tyrannus) kann ein Alter von etwa zehn bis zwölf Jahren erreichen.


Lebensweise, Lebensraum, Vorkommen

Der Atlantische Menhaden (Brevoortia tyrannus) ist in den Küsten- und Mündungsgewässern des Nordatlantiks von Nova Scotia bis Südflorida heimisch.

Von Frühjahr bis Herbst leben diese Fische in großen Schwärmen in Küstennähe oder im Mündungsbereich von Flüssen. Im Winter schwimmen geschlechtsreife Fische 40 bis 50 Kilometer ins offene Meer, um zu laichen.


Fortpflanzung

Atlantischer Menhaden (Brevoortia tyrannus)

Atlantischer Menhaden (B. tyrannus)

Atlantische Menhaden (Brevoortia tyrannus) laichen das ganze Jahr über in den Küstengewässern vor der Atlantikküste.

Die höchsten Laichraten sind dabei im Spätherbst vor North Carolina zu verzeichnen.

Die Larven schlüpfen im offenen Ozean, und treiben mit den Meeresströmungen zu geschützten Flussmündungen. Dort verbringen die Jungtiere ein Jahr, bevor sie ins offene Meer zurückkehren.

Atlantische Menhaden werden in der Regel erst am Ende ihres zweiten Lebensjahres geschlechtsreif und pflanzen sich anschließend bis zu ihrem Tod fort.

Ein junges, geschlechtsreifes Weibchen kann etwa 38.000, ein voll ausgewachsenes Weibchen bis zu 362.000 Eier produzieren.


Nahrung

Der Atlantische Menhaden ( Brevoortia tyrannus) ist ein Filtrierer und durchsiebt das Wasser nach Phyto- und Zooplankton.


Bedeutung als Speisefisch

Der Atlantische Menhaden ( Brevoortia tyrannus) ist primär kein herkömmlicher Speisefisch für den Menschen, sondern ein extrem fett- und grätenreicher Kleinfisch, der als wichtiger Futterfisch gilt.

Er wird industriell zu Fischmehl und Fischöl für Aquakulturen verarbeitet und dient größeren Raubfischen als Hauptnahrung.


Literaturhinweis
  1. Wikipedia
  2. Wikipedia (englisch)
  3. FishBase (englisch)
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