Fischarten






Fischname:
Riesen-Drückerfisch
(Balistoides viridescens)
Ordnung:
Kugelfischverwandte
(Tetraodontiformes)
Familie:
Drückerfische
(Balistidae)
Gattung:
Balistoides
Der Riesen-Drückerfisch, auch Titan-Drückerfisch genannt, gehört zu den größten Arten innerhalb der Familie der Drückerfische (Balistidae).
Die Fische leben im Roten Meer, sowie im Indopazifik von der Küste Südafrikas bis nach Japan, den Line Islands, Tuamotu und Neukaledonien.
Der Verzehr von diesem Fischkann zur Ciguatera, der Vergiftung durch Ciguatoxin führen. Dieses Gift gelangt durch die Nahrung in den Fisch und wird in der Nahrungskette immer mehr angereichert.
Die Bezeichnung "Drückerfisch" wird von der eigenartig geformten 1. Rückenflosse abgeleitet. Diese besitzt 3 Hartstrahlen. Wird der 1. Strahl aufgestellt, senken sich die nächsten 2 gegen ihn und arretieren ihn somit.
Damit verkeilen sich Drückerfische bei Gefahr in ihrem Versteck und machen es somit Räubern unmöglich, sie aus seinem Versteck herauszuziehen.
Nicht bekannt.
Die wichtigsten Merkmale des Riesen-Drückerfisches:
Riesen-Drückerfische erreichen etwa eine Länge um die 75 cm und ein Gewicht von 10 kg.
Riesen-Drückerfische leben einzeln oder paarweise in Lagunen oder an Außenriffen in Tiefen bis zu 50 m.
Das Revier verteidigen die Tiere bei Störungen sehr energisch. Dieses Verhalten zeigt der Riesen-Drückerfisch nach Beendigung des Nestbaus, das er am Boden anlegt und das einen Durchmesser von fast zwei Metern und eine Tiefe von 75 Zentimetern erreichen kann. Das Gelege wird vom Männchen bewacht.
Während der Brutsaison verteidigen die Fische ihr Gelege auch gegen Menschen, welche diesem zu nahe kommen. Vor dem Angriff droht das Tier durch eine halbe Körperdrehung um die Längsachse und schwimmt auf der Seite. Zieht sich der Eindringling nicht zurück, wird er angegriffen.
Dies kann wegen des kräftigen Gebisses, der Größe und der Kraft der Tiere zu ernsthaften Verletzungen führen.
In der Literatur wird ein Mindestabstand von 15 Metern zum Gelege empfohlen. Auch wird davon abgeraten das Nest zu überschwimmen oder sich als Taucher bei Drohgebärden der Fische nach oben zurückzuziehen.
Ihre Nahrung besteht unter anderem aus Steinkorallen, vor allem den ästigen und stachligen Acropora- und Pocillopora-Arten, die er mit seinem kräftigen Gebiss vom Stock bricht, aus Seesternen, Seeigeln, auch langstachlige Diademseeigel, Schnecken, Borstenwürmer, Muscheln, Algen und Detritus. Beute, die sich im Sand verbirgt, wird mit einem kräftigen Wasserstrahl aus seinem Maul freigelegt.
Größere Gesteinsbrocken schleppen sie mit ihrem kräftigen Kiefer weg, um an die dort versteckte Beute zu gelangen.
Teile dieses Artikels stammen aus der "Deutschen Wikipedia". Er steht unter der Lizenz "CC BY-SA 3.0".
Wenn Ihr auf die Bilder tippt, erhaltet Ihr weitere Hiweise auf den Urheber und die Bildlizenz.
Informationen zur GNU-Lizenz für freie Dokumentation (kurz: GFDL) findet ihr [hier]
Alle Bilder wurden von uns digital bearbeitet und beschnitten.
Alle Bilder wurden von uns bearbeitet und beschnitten. Weitere Infos unter
"Urheberrechte (Text und Bilder)".
Diese APP benötigt JAVASCRIPT!
Bitte zunächst Javascript im Browser aktivieren und danach die APP neu laden!