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Fischlexikon: Aspidoras fuscoguttatus


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Süßwasserfische"

 Fischart im Fischlexikon suchen 
Aspidoras fuscoguttatus
 weitere Arten dieser Fisch-Familie 
Name: Aspidoras fuscoguttatus
Ordnung: Siluriformes
(deutsch) Welsartige
Familie: Callichthyidae
(deutsch) Panzer- und Schwielenwelse
Gattung: Aspidoras
Gattung+Art: Aspidoras fuscoguttatus
Gesamt: 3176 Fischarten

Übersicht

Aspidoras fuscoguttatus ist ein Süßwasserzierfisch aus der Familie der Panzer- und Schwielenwelse. Er stammt aus Südamerika und lebt dort im oberen Paraná-Becken. Er kann eine maximale Länge von ca. 4-5 cm erreichen.


Merkmale

wichtige Merkmale von Aspidoras fuscoguttatus:

  • der Körper von Aspidoras fuscoguttatus ist langgestreckt, vorne leicht hochrückig und seitlich abgeflacht
  • sein Körper ist vom Kopf bis zur Schwanzflossenbasis mit Knochenplatten bedeckt
  • die Grundfärbung von Aspidoras fuscoguttatus ist silbrig-grau bis gelblich-gräulich
  • der komplette Körper einschließlich Kopf von Aspidoras fuscoguttatus ist mit dunklen Punkten und Flecken bedeckt, wobei zwischen dem Ende der Rückenflosse bis zur Schanzflosse auf der Körpermitte mehrere größere Flecken verlaufen
  • die Flossenmembranen sind hell-transparent. Seine Rücken-, Schwanz- und Afterflossen zeigen dunkle und in Reihen angeordnete Punkte
  • eine Fettflosse ist vorhanden und besitzt oben einen dunklen Strich bzw. Linie
  • wie bei allen Panzerwelsen fehlt zwischen der Rücken- und Fettflosse eine Knochenplattenreihe
  • das Maul von Aspidoras fuscoguttatus ist mit mehreren Bartelpaaren umgeben

Größe

Aspidoras fuscoguttatus wird maximal ca. 4-5 cm lang.


Maximales Alter

Das maximale Alter von Aspidoras fuscoguttatus ist uns zurzeit nicht bekannt.


Lebensweise, Lebensraum, Vorkommen

Aspidoras fuscoguttatus stammt aus Südamerika und lebt dort im oberen Paraná-Becken. Sein bevorzugtes Habitat sind flache Bäche mit sandigen Untergründen und moderater Strömung.


Aquaristik-Info

Lebensraum: Süßwasser
Klimazone: Tropisch
Temperatur: 22 °C - 25 °C
pH-Wert: 5,5 - 7,0
Gesamthärte: 0-12° dGH
Aquarium: ab ca. 100 Liter
Region: unten
Schwierigkeitsgrad: normal

Fütterung:
Lebendfutter, Frostfutter, Trockenfutter

Haltung:
Aspidoras fuscoguttatus liebt sauerstoffreiches und eine leichte Strömung. Das Becken sollte mit Schwimmpflanzen bepflanzt und auch etwas freien Schwimmraum aufweisen. Wichtig ist ein weicher und nicht scharfkantiger Bodengrund (feiner Sand ist optimal), da sich die Tiere sonst die Barteln verletzen können, wenn sie den Boden "durchkauen" und nach Nahrung suchen. Auch sollten unbedingt Versteckmöglichkeiten und Laichhöhlen (Pflanzen, Moorkienwurzeln, Tonröhren o.ä.) vorhanden sein. Im Winter sollte man diesem Fisch eine Ruhephase gönnen, indem die Wassertemperatur spürbar abgesenkt wird.

Er ist ein friedlicher Fisch und kann mit anderen ruhigen Arten wie z.B. kleinen Salmlern vergesellschaftet werden. Als geselliger Fisch sollte er in Gruppen mit mindestens 5-8 Tieren gehalten werden.

Zucht:
Die Laichbereitschaft kann (im Sommer) mit steigender Wassertemperatur, häufigem Wasserwechsel und stärkerer Wasserströmung stimuliert werden. Das Weibchen haftet ihre Eier unter Blättern von Wasserpflanzen ab (Haftlaicher). Der Schlupf der Fischlarven erfolgt bei 27° C nach ca. 3-4 Tagen. Nach weiteren 2-3 Tagen ist der Dottersack aufgebraucht und Jungfische können mit Artemia-Nauplien oder feinem Flockenfutter gefüttert werden.


Fortpflanzung

(siehe unter "Aquaristik")


Nahrung

Aspidoras fuscoguttatus ist ein Allesfresser und ernährt sich in freier Natur von am Boden lebenden Wirbellosen, Insektenlarven und Detritus.


Krankheiten

Welse sind eigentlich äußerst robuste Fische und erkranken auch selten. Voraussetzung ist jedoch eine artgerechte Haltung (Futter, Wasserwerte usw.).

Es kann jedoch zu Problemen kommen, wenn Welse zusammen mit anderen Fischarten gehalten werden. Werden diese Arten mit kupferhaltigen Medikamenten wie z.B. "Malachitgrün" behandelt, kann dies bei Welsen zum Tode führen. Auch Schnecken- oder Algenbekämpfungsmittel können Kupfer enthalten!

Welse, die durch nicht artgerechte Haltung oder (Transport-) Stress geschwächt sind, können jedoch auch an bakteriellen Infektionen, Parasiten, Viren oder Mykosen (Verpilzungen) erkranken.


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