Fischarten






Fischname:
Serrasalmus geryi
(Serrasalmus geryi)
Ordnung:
Salmlerartige
(Characiformes)
Familie:
Sägesalmler
(Serrasalmidae)
Gattung:
Serrasalmus
Serrasalmus geryi ist ein tropischer Süßwasserfisch aus der Gattung Serrasalmus und der Familie der Sägesalmler (Serrasalmidae). Er zählt zur Gruppe der Piranhas. Er stammt aus Südamerika, wo er in den Entwässerungen des Rio Araguaia und des Rio Tocantins verbreitet ist. Serrasalmus geryi kann eine maximale Länge von ca. 18 cm erreichen.
Das maximale Alter von Serrasalmus geryi beträgt ca. 15 Jahre (bis 30 Jahre im Aquarium).
wichtige Merkmale von Serrasalmus geryi:
Serrasalmus geryi wird max. ca. 18 cm lang.
Das natürliche Verbreitungsgebiet von Serrasalmus geryi ist Südamerika, wo er in den Entwässerungen des Rio Araguaia und des Rio Tocantins verbreitet ist. Sein Habitat sind trübe Gewässer, wo er in tieferen Wasserschichten lebt. Der pH-Wert seiner Heimatgewässer liegt zwischen 5,8 und 7,0.
Temperatur: 22° C - 28° C
pH-Wert: 6,0-6,8 (empfohlen)
Gesamthärte: 5-12 °dH
Aquarium: ab ca. 200 cm Beckenlänge
Wasserregion: Mitte
Fütterung:
Fleischfresser: Fische (oder Fischstücke), Wirbellose, Würmer, Garnelen, ab und zu etwas Rinderherz (Frost- und Lebendfutter). Erwachsene Fische maximal 2-3-mal pro Woche füttern
Haltung:
Diese Art benötigt viel freien Schwimmraum, eine Randbepflanzung wird empfohlen. Adulte (ältere) Exemplare dieser Art leben, im Gegensatz zu anderen Piranhas, überwiegend solitär (einzelgängerisch). Nur zur Paarungszeit gruppieren sie sich mit anderen Artgenossen. Wasserpflanzen können angeknabbert werden. Das Becken sollte nur schwach beleuchtet werden.
Diese Piranhas sollten einzeln gehalten werden. Während der Paarungszeit verhalten sich diese Fische sehr aggressiv und die Männchen dulden nur paarungswillige Weibchen. Versuche mit kleinen Gruppen sollten nur von sehr erfahrenen Aquarianern und in großen, geräumigen Becken durchgeführt werden.
Diese Art stellt hohe Ansprüche an die Wasserqualität: dieses sollte stets sauber und sauerstoffreich sein (guter externer Filter notwendig). Auch ein wenig Wasserbewegung sollte vorhanden sein. Ebenfalls notwendig sind wöchentliche partielle Wasserwechsel von bis zu 50%. Heizstäbe sollten sich außerhalb des Beckens befinden, da diese Fische alle Gegenstände im Becken angreift.
Zucht:
Von Zuchterfolgen im Aquarium liegen uns für diese Art zurzeit keine gesicherten Informationen vor.
Über die Fortpflanzungsbiologie von Serrasalmus geryi liegen uns zurzeit keine gesicherten Erkenntnisse vor. Die Simulation von Regen- und Trockenzeiten könnte eine Brutaktivität auszulösen. Gemäß einigen Berichten blasen die Fische eine flache Grube in das Bodensubstrat, in die dann die Eier gelegt werden.
Serrasalmus geryi ernährt sich in freier Natur von Fischen und Insekten, er frisst jedoch auch Schuppen anderer Fische.
Piranhas sind sehr resistent gegenüber Krankheiten. In freier Natur können sie problemlos kranke Tiere und auch Aas vertilgen.
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Internet: seriouslyfish.com, Wikipedia
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