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Fischlexikon der Salzwasserfische: Carcharhinus humani


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Name: Carcharhinus humani
Ordnung: Carcharhiniformes
(deutsch) Grundhaie
Familie: Carcharhinidae
(deutsch) Requiemhaie
Gattung: Carcharhinus
Gattung+Art: Carcharhinus humani
Gesamt: 1296 Fischarten

Info

Walbuchthai (Carcharhinus fitzroyensis)

Carcharhinus humani

Carcharhinus humani ist eine Haiart aus der Familie der Requiemhaie (Carcharhinidae) und der Gattung Carcharhinus.

Carcharhinus humani kann eine Länge von etwa 84 cm erreichen. Sein englischer Name lautet „Human's whaler shark”.

Carcharhinus humani kommt im westlichen Indischen Ozean vor, unter anderem in der Nähe der Sokotra-Inseln sowie vor den Küsten Kuwaits, Mosambiks und Südafrikas.

Carcharhinus humani ist eine sehr seltene Art, die erst 2014 anhand von fünf Typusexemplaren wissenschaftlich beschrieben wurde. Sie ist eng mit dem Schwarzfleckhai (Carcharhinus sealei) verwandt.

Auf der Roten Liste der IUCN wird er aufgrund mangelnder Daten als „nicht genügend Daten“ (Data Deficient) geführt.


Maximales Alter

Aktuell liegen uns keine spezifischen Daten zum maximalen Alter von Carcharhinus humani vor.


Merkmale

Walbuchthai (Carcharhinus fitzroyensis)

Rücken- und Bauchseite

Merkmale von Carcharhinus humani::

  • Carcharhinus humani hat einen relativ schlanken Körperbau
  • seine Schnauze ist vorne abgerundet und nicht abgeflacht
  • seine Schnauze (Rostrum) ist länger als die des Schwarzfleckhais (Carcharhinus sealei)
  • seine großen, runden Augen sind mit einer Nickhaut ausgestattet, die wie ein drittes Augenlid wirkt und die Augen schützt
  • die vorderen Zähne im Oberkiefer sind schräg und klingenförmig. Sie sind grob gezähnt und am seitlichen Rand befinden sich mehrere große, glatte Basalhöcker
  • die vorderen Zähne im Unterkiefer sind schmaler, und stehen leicht schräg. An ihren Seitenrändern befinden sich Einkerbungen und sie weisen in der Regel mehrere glatte Basalhöcker auf
  • die Gesamtzahl der Zahnreihen beträgt 24–26/22–25 oder 46–50
  • wie alle anderen Arten der Gattung Carcharhinus besitzt auch Carcharhinus humani fünf Kiemenspalten
  • ein Spritzloch (Spiraculum) ist nicht vorhanden
  • die Körperfärbung von Carcharhinus humani ist auf der oberen Körperhälfte in der Regel gräulich bis gräulich-braun
  • die Bauchregion von Carcharhinus humani ist weißlich gefärbt
  • bei einigen Exemplaren zeigen sich schwache, helle Längsbänder auf den Körperflanken
  • die zweite Rückenflosse zeigt auf der Flossenspitze einen deutlichen, großen schwarzen Fleck mit hellem vorderen Rand. Dieser bedeckt etwa zwei Drittel der Flosse
  • fast alle anderen Flossen von Carcharhinus humani zeigen einen hellen Saum
  • die erste Rückenflosse ist sichelförmig und mittelgroß. Sie beginnt über den freien Enden der Brustflossen
  • die zweite, kleinere Rückenflosse ist relativ breit und dreieckig. Sie sitzt weit hinten, kurz vor der Schwanzflosse, und beginnt über dem Ansatz der sichelförmigen Afterflosse
  • zwischen den Rückenflossen befindet sich ein schwacher Interdorsalkamm
  • der obere Lobus der Schwanzflosse ist lang und besitzt einen deutlichen Endlappen, der untere Lobus ist kurz

Größe

Carcharhinus humani kann eine maximale Länge von etwa 84 cm erreichen.


Lebensweise, Lebensraum, Vorkommen

Das Verbreitungsgebiet Carcharhinus humani ist der westliche Indische Ozean, wo er in der Nähe der Sokotra-Inseln sowie vor den Küsten Kuwaits, Mosambiks und Südafrikas vorkommt.

Er lebt in Wassertiefen von ca. 36–43 m. Über sein natürliches Habitat liegen uns derzeit keine weiteren Informationen vor.


Fortpflanzung

Carcharhinus humani ist lebendgebärend mit Dottersack-Plazenta (plazental vivipar). Sobald der sich entwickelnde Embryo seinen Vorrat an Dotter aufgebraucht hat, wird der leere Dottersack in eine Plazenta umgewandelt. Über diese führt die Mutter dem Nachwuchs Nährstoffe zu.

Weitere gesicherte Informationen über die Fortpflanzungsbiologie dieser Art liegen uns derzeit nicht vor.


Nahrung

Über Carcharhinus humani liegen derzeit nur wenige Informationen vor. Dieser Hai ernährt sich vermutlich hauptsächlich von kleinen Knochenfischen, Krebstieren und Kopffüßern.


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