Fortpflanzung
Etheostoma simoterum erreicht im Alter von einem Jahr die Geschlechtsreife und überlebt nur eine einzige Fortpflanzungssaison. Diese dauert von April bis Anfang Mai. Die Fortpflanzung findet in Felsbecken und Spalten mit geringer Verschlammung statt.
Die Hoden der fortpflanzungsfähigen Männchen beginnen im Januar allmählich an Größe zuzunehmen und erreichen im April ihren Höhepunkt.
Ab Januar entwickeln sie ebenfalls leuchtende Brutfarben und sind im April tiefgrün bis blaugrün mit roten Rückenflossen und roten Flecken entlang ihres Körpers. Die weiblichen Tiere ändern ihre Farbe nicht, können jedoch einen etwas helleren Farbton aufweisen.
Die Männchen umwerben die Weibchen, indem sie ihre Flossen aufrichten und ihre leuchtenden Brutfarben zeigen. Reagiert ein Weibchen auf diese Zurschaustellung, führt es das Männchen zu einem geeigneten Ort für die Eiablage, beispielsweise zu einem großen Stein oder, seltener, zu einem Kiesbett.
Die Körper der Tiere vibrieren gemeinsam während des Laichvorgangs. Nachdem das Weibchen ein oder zwei Eier freigesetzt hat, die anschließend vom Männchen befruchtet werden, begibt sich das Paar möglicherweise an einen anderen geeigneten Ort, um den Laichvorgang zu wiederholen. Weder das Männchen noch das Weibchen betreiben Brutpflege.
Die reifen Eier sind transparent, enthalten Öltröpfchen und haben einen Durchmesser von durchschnittlich 1,2 mm. Eine Studie ergab, dass die Anzahl reifer Eier pro Weibchen im April zwischen 110 und 240 beträgt.
Weitere Informationen über die Fortpflanzungsbiologie von Etheostoma simoterum findet ihr in der Gattungsbeschreibung „Etheostoma”.