Fischarten






Fischname:
Zitterwels
(Malapterurus electricus)
Ordnung:
Welsartige
(Siluriformes)
Familie:
Elektrische Welse
(Malapteruridae)
Gattung:
Malapterurus
Der Zitterwels (Malapterurus electricus) ist ein Süßwasserfisch aus West- und Zentralafrika, der eine maximale Größe von ca. 122 cm erreicht.
Der Zitterwels gehört zur Familie der Elektrischen Welse (Malapteruridae) und zur Ordnung der Welsartigen (Siluriformes). Sein englischer Name lautet „Electric Catfish”.
Der Zitterwels ist in der Lage, mit Hilfe von elektrischen Organen (Elektroplax) Stromstöße von 350 bis 450 Volt zu erzeugen.
Diese Stromstöße betäuben Beutefische, haben jedoch keinen Einfluss auf die Funktion des eigenen Nervensystems und der eigenen Muskulatur.
Die Ursache für die Immunität der Zitterwelse gegenüber elektrischen Strömen ist noch nicht erforscht. Die Stromstöße können jederzeit und an jedem beliebigen Muskelpunkt erzeugt und abgegeben werden.
Ja, der Stromschlag eines Zitterwelses kann gefährlich für Menschen sein und im schlimmsten Fall zu einem tödlichen Unfall führen. Sein starker Stromstoß kann Muskelverkrampfungen, Herz- und Atemstillstand verursachen und so zum Ertrinken führen, auch wenn der Stromschlag selbst nicht direkt tödlich ist, da die Stromstärke dafür zu gering ist.
Auf der Seite „die gefährlichsten elektrischen Fische der Welt” findet ihr eine Übersicht der gefährlichsten elektrischen Fische, zu denen beispielsweise Zitterrochen, Zitteraale und Zitterwelse gehören.
Das maximale Alter des Zitterwelses (Malapterurus electricus) ist uns zurzeit nicht bekannt.
die wichtigsten Merkmale des Zitterwelses:
Der Zitterwels (Malapterurus electricus) kann eine Länge von etwa 122 cm und ein Gewicht von bis zu 20 kg erreichen.
Der Zitterwels (Malapterurus electricus) ist in Afrika weit verbreitet. Er kommt typischerweise im Sudan vor und besiedelt weite Teile des Nil-Systems (mit Ausnahme des Viktoriasees), des Turkana-Sees, des Tschadsees und des Senegalbeckens.
Darüber hinaus ist er im gesamten Niger-System und in kleineren südwärts fließenden Becken in Westafrika vom Bandama bis zum Volta-Fluss in der Elfenbeinküste und Ghana heimisch. Im Kongobecken ist er nicht vertreten; Berichte aus diesem Gebiet beziehen sich auf eine der anderen Arten in diesem System.
Sein Lebensraum sind ufernahe Bereiche am Bodengrund zwischen Felsen oder Wurzeln. Er bevorzugt trüber, träge fließendes oder stehendes Wasser.
Der Zitterwels (Malapterurus electricus) ist ein Grubenlaicher. Das Weibchen legt seine Eier in flachen, bis zu drei Meter langen Gruben ab. Diese befinden sich in tonhaltigen Uferbereichen in einer Wassertiefe von etwa drei Metern.
Der Zitterwels (Malapterurus electricus) ist ein nachtaktiver und gefräßiger Raubfisch. Seine bevorzugte Jagdzeit ist kurz nach Sonnenuntergang. Er jagt vor allem kleine Fische, die er mit Stromschlägen betäubt und dann als Ganzes verschluckt.
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