Fischarten






Fischname:
Mittelmeer-Bachforelle
(Salmo cettii)
Ordnung:
Lachsartige
(Salmoniformes)
Familie:
Lachsfische
(Salmonidae)
Gattung:
Salmo
Die Mittelmeer-Bachforelle oder Korsikaforelle (Salmo cettii) ist eine Fischart aus der Gattung Salmo und der Familie der Lachsfische (Salmonidae). Sie wird maximal ca. 40 cm lang und ist auf Korsika, Sardinien, Sizilien und in Italien im Bereich der Magra verbreitet.
Viele Wissenschaftler gehen davon aus, dass die Mittelmeer-Bachforelle eine Unterart der Forelle (als Salmo trutta macrostigma) ist. Es ist noch unklar, ob die Mittelmeer-Bachforelle mono- oder polyphyletisch ist.
Genetische Hinweise deuten darauf hin, dass die Mittelmeer-Bachforelle möglicherweise eine Unterart der Forelle (als Salmo trutta macrostigma) und somit keine eigenständige Art ist. Es ist noch unklar, ob die Mittelmeer-Bachforelle mono- oder polyphyletisch ist.
Das Höchstalter der Mittelmeer-Bachforelle (Salmo cettii) ist uns zurzeit nicht bekannt.
wichtige Merkmale der Mittelmeer-Bachforelle:
Die Mittelmeer-Bachforelle (Salmo cettii) erreicht eine Maximallänge von ca. 40 cm.
Die Mittelmeer-Bachforelle (Salmo cettii) ist in Europa beheimatet, wo sie auf Korsika, Sardinien, Sizilien und in Italien im Magra-Gebiet vorkommt. Sie besiedelt Bäche im Hügelland und Karstquellen im Flachland. Sie kommt in klarem Wasser mit einer Temperatur von 10-20 °C vor, meist mit dichter subaquatischer Vegetation.
Die Mittelmeer-Bachforelle (Salmo cettii) ist kein anadromer Wanderfisch und lebt ausschließlich im Süßwasser. Die Laichzeit ist von Januar bis März.
Über die Fortpflanzungsbiologie dieser Forelle liegen uns keine gesicherten Erkenntnisse vor. Wir gehen jedoch davon aus, dass sie sich wie auch andere Arten dieser Gattung fortpflanzt:
Zur Laichzeit wandern die Forellen flussaufwärts oder bachaufwärts in flache, schnell fließende Nebengewässer. Die Weibchen graben im Kies Laichgruben von ca. 50 cm Durchmesser, in die sie ihre Eier ablegen.
Die Paarung beginnt damit, dass das Männchen mit der Schwanzflosse gegen die Seite des Weibchens schlägt. Dadurch wird ein Berührungsreiz ausgelöst, der zur Eiablage führt. Die Eier fallen in die flache Laichgrube, die das Weibchen zuvor mit dem Schwanz ausgehoben hat.
Die Männchen befruchten sie sofort und bedecken die Eier durch Schläge mit der Schwanzflosse wieder mit Kies. Nach 2,5 bis 4 Monaten schlüpfen die Jungfische. Sie ernähren sich zunächst vom Dottersack.
Die Mittelmeer-Bachforelle (Salmo cettii) ernährt sich hauptsächlich von Wasserinsekten.
Für weitere Informationen über die Krankheiten dieser Fische siehe die Beschreibung der Familie der Lachsfische.
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