Fischarten






Fischname:
Kaluga-Hausen, Sibirischer Hausen
(Huso dauricus)
Ordnung:
Störartige
(Acipenseriformes)
Familie:
Störe
(Acipenseridae)
Gattung:
Huso
Der Kaluga-Hausen oder Sibirische Hausen (Huso dauricus) kann eine maximale Länge von ca. 560 cm und ein Gewicht von über 1.000 kg erreichen. Der Kaluga-Hausen zählt damit zu den größten Süßwasserfischen der Welt.
Es existieren 2 Populationen dieser Art: so existiert eine reine Süßwasserpopulation, die ständig im Amur-Flusssystem lebt und eine zweite Population, die auch ins Salzwasser im Küstenbereich des Ochotskischen Meeres (Ostasien) vordringt.
Durch starke Verschmutzung seiner Heimatgewässer und als wichtiger Kaviar-Lieferant, ist der Kaluga-Hausen mittlerweile vom Aussterben bedroht. Er ist (leider noch nicht überall) geschützt und wird oft illegal gefangen. Um die Bestände wieder zu auszubauen, wurden in den 1990er Jahren im Amur zwischen 100.000 und 300.000 junge Störe ausgesetzt.
Da der Kaluga-Hausen vom Aussterben bedroht ist, sollte auf den Verzehr seines Fleisches bzw. seines Kaviars unbedingt verzichtet werden.
Das maximal veröffentlichte Alter eines Kaluga-Hausen beträgt 80 Jahre.
Die wichtigsten Merkmale des Kaluga-Hausen:
Der Kaluga-Hausen wird maximal ca. 560 cm lang. Das max. publizierte Gewicht beträgt 1.000 kg (fishbase.org). Seine durchschnittliche Länge liegt zwischen 200-250 cm, sein durchschnittliches Gewicht beträgt ca. 50-150 kg.
Der Kaluga-Hausen (Huso dauricus) kommt endemisch in Ostasien im Amur und seinen Nebenflüssen Ussuri (chin. "Wusuli Jiang"), Songhua Jiang, Nen und Onon, Bureya, Schilka, Argun bzw. Ergun, Seja, Songhua (Songhua Jiang) und dem Ochotskischen Meer vor.
Es existieren mehrere Populationen dieser Art: so existiert eine reine Süßwasserpopulation, die ständig im Amur-Flusssystem lebt und eine zweite Population, die auch ins Brackwasser oder bis ins Salzwasser im Küstenbereich des Ochotskischen Meeres (Ostasien) vordringt.
Diese Salzwasserpopulation verträgt einen Salzgehalt (Salinität) von etwa 11-16 ‰. Eine Salinität von über 20-25 ‰ und niedrige Temperaturen von unter 1-0 °C verkraftet der Kaluga-Hausen nicht und stirbt.
Die Salzwasserpopulation stellt jedoch eine Minderheit dar und macht lediglich 20-25% des Gesamtbestandes des Kaluga-Hausen aus. Juvenile Exemplare ernähren sich im ersten Lebensjahr am Gewässergrund und gehen danach zur pelagischen Jagd auf Knochenfische über.
Der Kaluga-Hausen wird mit einer Länge von 200-230 cm geschlechtsreif. Bei dieser Länge sind die Männchen zwischen 10-21 Jahre alt, die Weibchen 11-23 Jahre. Männliche Kaluga-Hausen laichen alle 2-4 Jahre, weibliche alle 4-8 Jahre.
Die Laichwanderungen, die bis 1.000 km lang sein können, beginnen in der Regel im Herbst (September bis November), in seltenen Fällen im Frühjahr von Februar bis April. Die Kaluga-Hausen wandern in dieser Zeit bodennah flussaufwärts zu ihren Laichplätzen. Kaluga-Hausen, die bereits im Herbst ihre Laichwanderung begonnen haben, warten nun in tieferen Flussbereichen auf das Frühjahr. Während der Laichzeit nimmt dieser Stör keine Nahrung auf.
Zwischen Mai und Juli beginnt der eigentliche Laichvorgang. Das Ablaichen Eier (je nach Größe und Alter des Weibchens von 9.000-über 50.000 Eier/kg Körpergewicht) erfolgt über sandigen, schottrigen bis steinigen Untergründen in 2-10 m Wassertiefe, Wassertemperaturen von ca. 12-21 °C und einer Strömungsgeschwindigkeit des Wassers von 0,5-2 m/s. Die Eier besitzen einen Durchmesser von ca. 3-4 mm.
Die Eier besitzen einen Durchmesser von ca. 3-4 mm, eine dunkle Pigmentierung und einen großen Dottersack. Sie besitzen viele Spalten in der Eihülle, durch die die männlichen Spermien in die Eizelle (Chorion) eindringen können.
Bei einer Wassertemperatur von ca. 14-19 °C schlüpfen die Fischlarven nach ca. 5-7 Tagen. Nach dem Schlupf treiben die Fischlarven flussabwärts. Die ersten 7-12 Tage ernähren sich die Jungfische von Ihrem großen Dottervorrat. Danach gehen sie zur aktiven Nahrungsaufnahme über.
Der Kaluga-Hausen ist ein Raubfisch. Während sich Jungfische im ersten Lebensjahr noch hauptsächlich von Krebstieren, Würmern und sonstigen Wirbellosen ernähren, verzehren sie danach nur noch Fische wie z.B. Karpfenfische. Sobald die Laichwanderung der Lachse einsetzt, fressen sie hauptsächlich diese Lachsfische.
Grundfischen
(die nachfolgenden Beschreibungen sind nur Vorschläge - natürlich können auch andere Methoden bzw. Gerätschaften benutzt werden)
z.B. Karpfenrute (3,60-3,90, Wurfgewicht von 60 - 90 Gramm)
Stationärrolle oder Multirolle
0,35-0,45 monofile Schnur
0,30 monofile Schnur
4-er - 6-er
Fischfetzen (z.B. Lachsstreifen) oder ganze Köderfische
Kaluga-Hausen dürfen in Deutschland in der Regel nur in speziellen "Angler-Teichen" gefangen werden. In den meisten Binnengewässern in Deutschland ist der Kaluga-Hausen ganzjährig geschützt.
die Köder sollten dem Kaluga-Hausen stets am Grund angeboten werden
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