Fischarten






Fischname:
Schwanzstreifen-Torpedowels
(Dianema urostriatum)
Ordnung:
Welsartige
(Siluriformes)
Familie:
Panzer- und Schwielenwelse
(Callichthyidae)
Gattung:
Dianema
Der Schwanzstreifen-Torpedowels (Dianema urostriatum), auch Flaggenschwanz-Schwielenwels genannt, auf Englisch "Flagtail catfish", ist ein Süßwasserfisch aus der Familie der Panzer- und Schwielenwelse (Callichthyidae) und der Gattung Dianema.
Nicht bekannt.
wichtige Merkmale des Schwanzstreifen-Torpedowelses:
Der Schwanzstreifen-Torpedowels (Dianema urostriatum) wird max. ca. 12 cm (Weibchen) bzw. 10 cm (Männchen) lang.
Das Verbreitungsgebiet des Schwanzstreifen-Torpedowelses ist Südamerika: er lebt dort in Nebenflüssen des Rio Negro (Amazonas-Becken). Sein Habitat sind eher die mittleren Wasserbereiche
Temperatur: 25° C - 28° C
pH-Wert: 6,0 - 7,5
Gesamthärte: 5° - 19°
Wasserregion: unten und mitte
Beckengröße: ca. 250 Liter
Fütterung:
Frostfutter, Flockenfutter, Insektenlarven
Haltung:
Dieser Wels ist ein Darmatmer und nimmt auch Sauerstoff von der Wasseroberfläche auf. Er sollte daher freien Zugang zur Oberfläche haben. Die Luft über dem Wasser darf außerdem nicht zu kühl sein, damit sich die Fische nicht erkälten (Becken daher am besten abdecken).
Das Becken sollte eine dichte Bepflanzung und auch etwas freien Schwimmraum aufweisen. Wichtig ist ein weicher und nicht scharfkantiger Bodengrund (feiner Sand ist optimal), da sich die Tiere sonst die Barteln verletzen können, wenn sie den Boden "durchkauen" und nach Nahrung suchen. Auch sollten unbedingt Versteck- und Laichmöglichkeiten (Pflanzen, Moorkienwurzeln, Tonröhren o.ä.) vorhanden sein. Das Wasser sollte Strömung aufweisen, da dieser Wels gerne mit seinem Kopf gegen die Strömung schwimmt.
Er ist ein friedlicher Fisch und kann mit anderen ruhigen Arten wie z.B. kleinen Salmlern vergesellschaftet werden. Als geselliger Fisch sollte er in Gruppen mit mind. ca. 5-6 Artgenossen gehalten werden. Die Fütterung sollte abends erfolgen.
Zucht:
Über die Zucht dieser Art liegen uns zurzeit keine gesicherten Informationen vor. Wir gehen jedoch davon aus, dass diese ähnlich wie bei "Dianema longibarbis" ist:
Um die Laichbereitschaft zu erhöhen, sollte man den Wasserspiegel absenken und die Temperatur auf ca. 28° C erhöhen. Das Männchen sollte nun damit beginnen, am Wasserspiegel ein Schaumnest zu bauen, in dem das Weibchen seine befruchteten Eier ablegt. Das Männchen bewacht das Nest und verteidigt energisch sein Revier. Bei der Paarung balzen mehrere Männchen um ein Weibchen.
Sie unter "Aquaristik-Info".
Der Schwanzstreifen-Torpedowels (Dianema urostriatum) ist ein Allesfresser und ernährt sich in freier Natur vorwiegend von Wirbellosen, Insektenlarven, Zooplankton, kleinen Krebstierchen.
Welse sind eigentlich äußerst robuste Fische und erkranken auch selten. Voraussetzung ist jedoch eine artgerechte Haltung (Futter, Wasserwerte usw.).
Es kann jedoch zu Problemen kommen, wenn Welse zusammen mit anderen Fischarten gehalten werden. Werden diese Arten mit kupferhaltigen Medikamenten wie z.B. "Malachitgrün" behandelt, kann dies bei Welsen zum Tode führen. Auch Schnecken- oder Algenbekämpfungsmittel können Kupfer enthalten!
Welse, die durch nicht artgerechte Haltung oder (Transport-) Stress geschwächt sind, können jedoch auch an bakteriellen Infektionen, Parasiten, Viren oder Mykosen (Verpilzungen) erkranken.
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