Fischarten






Fischname:
Mandarinfisch
(Synchiropus splendidus)
Ordnung:
Seenadelartige
(Syngnathiformes)
Familie:
Leierfische
(Callionymidae)
Gattung:
Synchiropus
Der Mandarinfisch (Synchiropus splendidus, Synonym:Pterosynchiropus splendidus), auch "Mandarin-Leierfisch" genannt, ist ein Salzwasserfisch aus dem westlichen Indopazifik. Er erreicht eine maximale Körperlänge von ca. 8-10 cm. Der Mandarinfisch gehört zur Familie der Leierfische (Callionymidae) und zur Gattung Synchiropus. Sein englischer Name lautet "Mandarinfish" oder "Mandarin dragonet".
Das Höchstalter des Mandarinfisches (Synchiropus splendidus) ist uns zurzeit nicht bekannt.
Merkmale des Mandarinfisches:
Der Mandarinfisch (Synchiropus splendidus) erreicht eine Maximallänge von ca. 8-10 Zentimeter.
Der Mandarinfisch (Synchiropus splendidus) lebt im westlichen Indopazifik von den Philippinen, Japan, und Sri Lanka bis hin nach Australien. Sein Lebensraum sind geschützte Lagunen und Küstenriffe, wo er in Wassertiefen bis etwa 18 Meter lebt. Er bevorzugt auch die Nähe sandiger und schlammiger Böden.
Temperatur: 23 - 27 °C
Beleuchtung: stark
Region: unten
Aquarium: ab ca. 260-300 Liter
Aquarientyp: Riffaquarium
Schwierigkeit: nicht für Änfänger geeignet
Fütterung:
Fleischfresser: Lebendfutter wie z.B. Artemia, Flohkrebse, Ruderfußkrebse, Salzwasserflöhe, Würmer, Zooplankton
Haltung:
Da sich diese Fische von Kleinstlebewesen, die im Bodengrund und auch auf Steinen vorkommen, ernähren, können sie nur in gut eingerichteten Aquarien gehalten werden. Dies ist eine Grundvoraussetzung für die erfolgreiche Haltung dieser Fische.
Neu eingesetzte Fische sind anfangs sehr misstrauisch gegenüber dem Futter. Wenn sie erst einmal gefressen haben, kann man sie auch an Frostfutter gewöhnen.
Niemals 2 Männchen zusammensetzen, sie werden sich bis auf den Tod bekämpfen. Auch eine Vergesellschaftung mit anderen Synchiropus-Arten führt zu Revierkämpfen. Diese Fische müssen paarweise oder einzeln gehalten werden. Der Balztanz dieser Fische ist faszinierend.
Zucht:
Diese Art wurde bereits erfolgreich im Aquarium nachgezüchtet.
Die Paarung findet in der Abenddämmerung statt. Das Männchen schwimmt zunächst um das Weibchen herum und versucht durch Spreizen und Schlagen der Flossen die Aufmerksamkeit des Weibchens auf sich zu ziehen. Gelingt dies, führt das Männchen das Weibchen langsam Bauch an Bauch schwimmend an die Wasseroberfläche.
Sobald sie eine bestimmte Höhe erreicht haben, lassen sich beide wieder absinken und das Spiel beginnt von neuem.
Dieses ritualisierte Balzverhalten dient der Synchronisation des eigentlichen Laichvorgangs: dabei legen beide Fische ihre Afterflossen aneinander und bilden so eine Rinne, in der die Eier abgelegt und befruchtet werden. Danach trennt sich das Paar und taucht schnell zum Gewässergrund ab.
Nach etwa 24 Stunden schlüpfen die Fischlarven und entwickeln sich pelagisch. In den ersten 5 Tagen sind die Fischlarven gelb, danach färben sie sich orangerot. Ihr Körper wird allmählich dicker und der Kopf breiter.
In dieser Phase schwimmen sie in der Nähe der Wasseroberfläche, wo sie ein reiches Angebot an leicht verdaulichen Mikroorganismen vorfinden. Nach 2 Wochen erreichen die Fischlarven eine Länge von ca. 3,5 mm. Danach gehen sie zu einer bodennahen Lebensweise im Riff über.
Die Gestalt der Fischlarven verändert sich allmählich und sie werden ihren Eltern immer ähnlicher. Nach 7-8 Wochen wird die Körperfärbung graugrün mit gelblichen Sprenkeln. Nach etwa 3 Monaten haben sie die Gestalt und Färbung ihrer Eltern erreicht. Mit etwa 6 Monaten verhalten sich juvenile Männchen aggressiv gegenüber anderen Männchen und mit etwa 12 Monaten sind sie geschlechtsreif.
Der Mandarinfisch (Synchiropus splendidus) ist ein Fleischfresser. In der Natur pickt er seine Nahrung wie ein Vogel mit seinem kleinen Maul auf. Er ernährt sich hauptsächlich von kleinen Wirbellosen.
Der Mandarinfisch (Synchiropus splendidus) ist ziemlich resistent gegen Krankheiten.
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