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Fischlexikon: Don-Kaulbarsch (Gymnocephalus acerina )


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Süßwasserfische"

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 weitere Arten dieser Fisch-Familie 
Name: Don-Kaulbarsch
Ordnung: Perciformes
(deutsch) Barschartige
Familie: Percidae
(deutsch) Echte Barsche
Gattung: Gymnocephalus
Gattung+Art: Gymnocephalus acerina
Gesamt: 3164 Fischarten

Übersicht

Der Don-Kaulbarsch (Gymnocephalus acerina) ist ein Süßwasserfisch aus der Familie der Echten Barsche (Percidae) und der Gattung Gymnocephalus. Er ist in Flüssen, die ins Schwarze und Asowsche Meer münden münden, verbreitet. Der Don-Kaulbarsch kann eine Länge von etwa 25 cm erreichen. Die englische Bezeichnung für diesen Fisch lautet „Donets ruffe“.


Merkmale

Don-Kaulbarsch (Gymnocephalus acerina)

Don-Kaulbarsch (G. acerina)

Merkmale des Don-Kaulbarschs:

  • der Don-Kaulbarsch hat einen langgestreckten und seitlich abgeflachten Körperbau. Im Vergleich zu anderen Arten seiner Gattung ist er nicht so hochrückig
  • er erreicht seine größte Höhe am Ansatz der ersten Rückenflosse
  • seine Schnauze läuft vorne spitz zu
  • das Maul des Don-Kaulbarschs ist schwach unterständig
  • sein Schwanzstiel ist relativ schmal
  • er hat kleinere Schuppen als der Donaukaulbarsch (Gymnocephalus baloni)
  • die Grundfärbung des Don-Kaulbarschs ist silbrig-grau mit einem gelben Schimmer. Der Rücken ist deutlich dunkler als der Rest des Körpers
  • die obere Körperhälfte ist mit zahlreichen dunklen und unregelmäßig verteilten runden Flecken unterschiedlicher Größe bedeckt
  • er besitzt zwei Rückenflossen, die sich berühren
  • die erste Rückenflosse besteht ausschließlich aus Hartstrahlen, die zweite und deutlich kürzere Rückenflosse besteht aus einem Hartstrahl und 13–15 Weichstrahlen
  • die Bauchflossen sind brustständig und verfügen über einen Hart- und fünf Weichstrahlen
  • die erste Rückenflosse ist mit drei bis vier Reihen schwarzer Punkte bedeckt
  • die anderen Flossen zeigen nur schwache oder gar keine Zeichnungen
  • Flossenformel: D1 XVII-XIX/0, D2 I/13-15, A II/7-8
  • Schuppenformel: 50-54 SL

Größe

Der Don-Kaulbarsch (Gymnocephalus acerina) kann eine Länge von etwa 25 cm Zentimetern erreichen.


Maximales Alter

Der Don-Kaulbarsch (Gymnocephalus acerina) kann ein Alter von etwa zehn Jahren erreichen.


Lebensweise, Lebensraum, Vorkommen

Der Don-Kaulbarsch (Gymnocephalus acerina) ist in Flüssen der Ukraine und Moldawiens, die ins Schwarze und Asowsche Meer münden, verbreitet. Selten tauchen auch Exemplare im Donaudelta auf.

Er bevorzugt sandige oder kiesige Untergründe in Flüssen mit stärkerer Strömung, kommt aber auch in Stillgewässern vor. Von Herbst bis in den Winter hinein zieht er sich in größeren Schwärmen mit Artgenossen in tiefere Bereiche zurück. Dieser Barsch ist überwiegend dämmerungsaktiv.


Fortpflanzung

Der Don-Kaulbarsch (Gymnocephalus acerina) ist ovipar (eierlegend). Die Geschlechtsreife wird in der Regel im Alter von zwei bis drei Jahren und bei einer Länge von etwa 13 cm erreicht.

Der Don-Kaulbarsch unternimmt keine Laichwanderung. Die Weibchen laichen in Schwärmen ihre Eier in Bereichen mit starker Strömung über Sand- oder Schotterböden ab. Die Eier sinken zu Boden und kleben dort fest.

Bei einer Wassertemperatur von 14 °C schlüpfen die Fischlarven nach etwa eineinhalb Wochen. Die etwa 4,5 cm langen Fischlarven nehmen keine Nahrung zu sich, bis der Dottersack aufgebraucht ist.


Nahrung

Der Don-Kaulbarsch (Gymnocephalus acerina) ernährt sich von Benthos wie zum Beispiel (Insektenlarven, Krebstieren, Würmern, Weichtieren, selten auch von Fischen.


Krankheiten

häufige Krankheiten bei Barschen (Percidae):

  • Beulen- oder Knotenkrankheit
    Zuerst bilden sich in der Muskulatur härtere Beulen, die mit der Zeit weicher werden und dann nach außen wie ein Geschwür aufbrechen [weiterlesen...]
  • Fleckenseuche
    Die erkrankten Fische weisen in der Haut fleckenartige (runde, ovale oder längliche) Rötungen bzw. weißgraue Nekrosen auf [weiterlesen...]
  • Kiemenkrebs (Ergasilus sieboldi)
    Nur sehr stark befallene Tiere magern erheblich ab, was auch Messerrücken genannt wird. Beim Anheben der Kiemendeckel sind die (oval geformten) Parasiten gut zu erkennen [weiterlesen...]
  • Kratzwürmer (Acanthocephalose)
    Die Symptome durch den Kratzwurmbefall sind sehr unterschiedlich und hängen von den infizierten Arten, deren Alter und Konstitution sowie von der Anzahl und der Art der Parasiten ab [weiterlesen...]
  • Pilzerkrankung (Mykose)
    Eine Pilzerkrankung (Mykose) oder Pilzinfektion tritt stets als Sekundärinfektion auf. Pilzerkrankungen nennt man auch "Fischschimmel" oder "Wasserschimmel" [weiterlesen...]
  • Samtkrankheit
    Wenn man die befallenen Fische schräg von vorne in Längsrichtung (gegen das Licht) betrachtet, erscheint die Haut trübe und wie mit Puderzucker bestreut [weiterlesen...]
  • Weißpünktchenkrankheit (Ichthyophthiriose)
    Befallene Fische haben bis stecknadelkopfgroße, weiße Knötchen am ganzen Körper, den Flossen und den Kiemen. In schweren Fällen können sich die Knötchen zu grauen Flächen vereinen [weiterlesen...]

Literaturhinweis
  1. Wikipedia
  2. Wikipedia (englisch)
  3. FishBase (englisch)
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