Fischarten






Fischname:
Türkisgoldbarsch
(Melanochromis auratus)
Ordnung:
Buntbarsche
(Cichliformes)
Familie:
Buntbarsche
(Cichlidae)
Gattung:
Melanochromis
Der Türkisgoldbarsch (Melanochromis auratus) ist ein Süßwasserfisch aus der Gattung Melanochromis und der Familie der Buntbarsche (Cichlidae). Der Türkisgoldbarsch wird maximal ca. 11 cm lang (Männchen). Er lebt endemisch im Malawisee in Ostafrika. Als Bewohner des Felslitoral zählt er zu den Mbuna. Seine englische Bezeichnung lautet "Golden mbuna" oder "Golden cichlid".
Der Türkisgoldbarsch(Melanochromis auratus) wird maximal ca. 7 Jahre alt.
Die wichtigsten Merkmale des Türkisgoldbarsches:
Der Türkisgoldbarsch (Melanochromis auratus) wird maximal ca. 11 cm (Männchen) lang, die Weibchen bleiben mit ca. 9 cm etwas kleiner.
Der Türkisgoldbarsch (Melanochromis auratus) lebt endemisch im südlichen Teil des Malawisee in Afrika.(12°S - 15°S). Sein Habitat ist das ufernahe Felslitoral und sandige Bereiche in Wassertiefen bis zu 10 m.
Temperatur: 22 °C - 27 °C
pH-Wert: 7,5-8,5
Gesamthärte: 3°-15° dH (optimal: 5°-10° dH)
Wasserregion: unten und Mitte
Aquarium: ab 120 cm
Schwierigkeitsgrad: auch für Anfänger geeignet
Fütterung:
Allesfresser: Lebendfutter, Frostfutter, pflanzliches Trockenfutter
Haltung:
Der Türkisgoldbarsch sollte nur in größeren Becken mit anderen (gleich großen oder größeren) Felsbuntbarschen vergesellschaftet werden. Der er innerartlich sehr aggressiv ist, sollte stets nur 1 Männchen mit mehreren Weibchen (mind. 3-4) gehalten werden.
Das Becken (Malawibecken) sollte einen sandigen oder kiesigen Untergrund, hohe Steinaufbauten (bis zur Oberfläche) und Versteckmöglichkeiten aufweisen. Das Becken kann z.B. mit Anubias, Crinum, Vallisnerien oder Javafarn bepflanzt werden (nicht zu zarte Pflanzen). Zarte Pflanzen ohne starke Wurzeln werden ausgegraben. Es wird ein häufiger Teilwasserwechsel empfohlen.
Zucht:
Der Türkisgoldbarsch ist ein Maulbrüter (Weibchen). Die ca. 15-35 Eier werden nach dem Ablaichen vom Weibchen sofort ins Maul aufgenommen.
Befruchtet werden die Eier nach der sogenannten Eifleckmethode: um die Eier zu befruchten, zeigt das Männchen dem Weibchen seine mit Eiflecken gezeichnete Afterflosse. Dies löst beim Weibchen einen Schnappreflex aus. Während das Weibchen also nach den Ei-Attrappen schnappt, gibt das Männchen sein Sperma ins Wasser ab. Die Befruchtung der Eier erfolgt dann im Maul des Weibchens. Der Schlupf der ca. 1 cm langen Jungfische erfolgt nach ca. 3 Wochen.
(siehe oben unter "Aquaristik-Info")
Der Türkisgoldbarsch (Melanochromis auratus) ernährt sich in freier Natur vorwiegend von Felsenaufwuchs (Algen) und kleinen Wirbellosen.
häufige Krankheiten bei Buntbarschen (Cichlidae):
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