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Fischlexikon: Tanganjika-Goldcichlide, Goldbuntbarsch (Neolamprologus leleupi)


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Süßwasserfische"

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Name:
Tanganjika-Goldcichlide
Ordnung:
(deutsch)
Buntbarsche
Familie:
(deutsch)
Buntbarsche
Gattung:
Neolamprologus
Gattung+Art:
Neolamprologus leleupi
gesamt:
3161 Fischarten

Übersicht

Der Tanganjika-Goldcichlide (Neolamprologus leleupi, Syn.: Lamprologus leleupi), auch "Goldbuntbarsch" genannt, ist ein Süßwasserfisch aus der Familie der Buntbarsche (Cichlidae) und der Gattung Neolamprologus. Dieser Buntbarsch lebt endemisch im Tanganjikasee in Ostafrika und ist ein Bewohner des Felslitorals.


Merkmale

Die wichtigsten Merkmale des Tanganjika-Goldcichliden:

  • der Körperbau des Tanganjika-Goldcichliden ist langgestreckt
  • sein Körper ist einfarbig leuchtend gold-gelb, manchmal auch orange-gelb gefärbt
  • seine Brustflossen (Pectorale) sind recht langgezogen und besitzen die gleiche Färbung wie der restliche Körper
  • Rücken-, Schwanz-, After- und Bauchflossen können einen bläulichen Saum aufweisen
  • seine Iris schimmert türkisfarben, unter dem Auge verläuft ebenfalls ein türkisfarbener Strich
  • das Maul ist endständig und tief gespalten
  • bei älteren (adulten) Exemplaren wird die Färbung dunkler (speziell im vorderen Bereich der Schnauze)
  • über seinem Auge befindet sich ein deutlicher Knick, der ihn von dem Langgestreckten Tanganjika-Goldcichliden unterscheidet
  • ältere (adulte) Männchen können einen leichten Stirnbuckel aufweisen und sind etwas größer als die Weibchen

Verwechslungsarten: Diese Art wird öfters mit dem Langgestreckten Tanganjika-Goldcichliden (Neolamprologus longior) verwechselt. Dieser weist jedoch keinen deutlichen Knick auf über seinem Auge auf und seine Körperform ist etwas schlanker und weniger hochrückig.


Größe

Der Tanganjika-Goldcichlide (Neolamprologus leleupi) wird maximal ca. 10 cm (Männchen) lang. Die Weibchen bleiben etwas kleiner.


Maximales Alter

Der Tanganjika-Goldcichlide wird maximal ungefähr 8 Jahre alt.


Lebensweise, Lebensraum, Vorkommen

Der Tanganjika-Goldcichlide lebt endemisch in Afrika im Tanganjikasee (6°S - 9°S ). Sein Habitat ist das ufernahe Felslitoral.


Aquaristik-Info

Temperatur: 24 °C - 26 °C
pH-Wert: 7,8-9,0
Gesamthärte: 9°-20° dH (optimal 9° – 11° dH)
Carbonat-Härte: 15° – 20° KH (optimal 15° – 18° KH)
Nitrat: < 10 mg/L
Nitrit: 0,0 mg/L
NH3, NH4: 0,0 mg/L
Wasserregion: unten
Aquarium: ab 150 Liter
Schwierigkeitsgrad: auch für Anfänger geeignet

Fütterung:
Allesfresser: Lebenfutter, Frostfutter, Mysis, Artemia, Trockenfutter (hauptsächlich krebshaltiges Futter)

Haltung:
Der Tanganjika-Goldcichlide sollte paarweise gehalten werden. Auch in größeren Aquarien sollte nur 1 Paar dieser Art gehalten werden. Dieser Fisch kann problemlos mit anderen Tanganjikabarschen vergesellschaftet werden. Innerartlich kann er aggressiv reagieren (Männchen und auch die Weibchen).

Das Becken sollte eine (helle) dicke Sand- oder Kiesschicht und einen felsigen Aufbau mit vielen Versteckmöglichkeiten (Spalten, Höhlen) besitzen. Auch etwas freier Schwimmraum ist notwendig. Pflanzen sind nur von sekundärer Bedeutung und werden von diesem Fisch nicht behelligt oder ausgegraben.

Zucht:
Der Tanganjika-Goldcichlide ist ein Höhlenbrüter. Das Weibchen laicht in der Regel an der Höhlendecke ihre 50-150 Eier ab. Das Weibchen bewacht das Gelege, das Männchen verteidigt das Revier.

Der Schlupf der Fischlarven erfolgt nach ungefähr 3 Tagen. Die Fischlarven schwimmen nach ca. 6-8 Tagen frei und können mit Artemia-Nauplien gefüttert werden.

Um die Paarungsbereitschaft der Weibchen zu steigern, sollte mehrmals ein Wasserwechsel von 15%-25% des Beckens erfolgen. Auch steigert ein Absenken der Temperatur um einige Grad für ein paar Tage und eine nachfolgende Temperaturerhöhung auf Normalwerte die Paarungsbereitschaft.

Es sollte unbedingt auf eine optimale Wasserqualität geachtet werden, da die Fischlarven äußerst empfindlich auf schlechte Wasserwerte reagieren und absterben können.


Fortpflanzung

(siehe oben unter "Aquaristik-Info")


Nahrung

Der Tanganjika-Goldcichlide (Neolamprologus leleupi) ernährt sich in freier Natur hauptsächlich von kleinen Krebstieren.


Krankheiten

häufige Krankheiten bei Buntbarschen (Cichlidae):

  • Infektiöse Bauchwassersucht
    Der Bauch der erkrankten Fische ist bei der Infektiösen Bauchwassersucht extrem angeschwollen, die Fische sondern einen hellen, schleimigen Kot ab, der Afterausgang ist entzündet [weiterlesen...]
  • Maul- oder Flossenfäule (Columnaris-Krankheit)
    Wie man aus der deutschen Bezeichnung dieser Krankheit entnehmen kann, bilden sich an den Flossen, an den Rändern der Schuppen und im Bereich des Fischmauls milchig weiße Stellen (ähnlich Schimmel) [weiterlesen...]
  • Pilzerkrankung (Mykose)
    Eine Pilzerkrankung (Mykose) oder Pilzinfektion tritt stets als Sekundärinfektion auf. Pilzerkrankungen nennt man auch "Fischschimmel" oder "Wasserschimmel" [weiterlesen...]
  • Samtkrankheit
    Wenn man die befallenen Fische schräg von vorne in Längsrichtung (gegen das Licht) betrachtet, erscheint die Haut trübe und wie mit Puderzucker bestreut [weiterlesen...]

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