Fischarten






Fischname:
Rotflossensalmler
(Aphyocharax anisitsi)
Ordnung:
Salmlerartige
(Characiformes)
Familie:
Echte Salmler
(Characidae)
Gattung:
Aphyocharax
Der Rotflossensalmler (Aphyocharax anisitsi, Synonym: Aphyocharax rubripinnis, Aphyocharax rubropinnis, Aphyocharax affinis, Aphyocharax ipacarayensis) ist ein Süßwasserfisch aus der Familie der Echten Salmler (Characidae). Der Rotflossensalmler stammt aus Südamerika, wo er im Flussbecken des Río Paraná vorkommt. Er wird maximal ca. 5-5,5 cm lang. Seine englische Bezeichnung lautet "Bloodfin tetra".
Das maximale Alter des Rotflossensalmlers (Aphyocharax anisitsi) beträgt maximal ca. 10 Jahre.
Die wichtigsten Merkmale der Rotflossensalmlers:
Der Rotflossensalmler (Aphyocharax anisitsi) wird maximal ca. 5,5 cm lang.
Der Rotflossensalmler (Aphyocharax anisitsi) stammt aus Südamerika, wo er im Flussbecken des Río Paraná vorkommt. Sein Habitat sind Flüsse mit nur schwacher Strömung, deren Nebenarme und kleine Bäche. Er bevorzugt Bereiche, die von schwimmender oder überhängender Vegetation beschattet sind.
Temperatur: 20° C - 28° C
pH-Wert: 6,0 - 7,5
Gesamthärte: 5-22 °dH
Wasserregion: mitte-oben
Aquarium: ab ca. 100 Liter
Schwierigkeitsgrad: einfach
Fütterung:
Allesfresser: feines Lebendfutter (Daphinen, Artemia, Blutwürmer), Frostfutter, Granulate und Trockenfutter
Haltung:
Der Rotflossensalmler sollte in einer Gruppe mit mindestens 8-10 Tieren gehalten werden. Das Becken sollte eine dichte Randbepflanzung aufweisen. Auch sollte genügend freier Schwimmraum vorhanden sein. Das Becken sollte auch genügend Versteckmöglichkeiten (Holz, Moorkienwurzeln) enthalten. Diese Fische stellen keine allzu hohen Ansprüche an die Wasserqualität.
Einige Schwimmpflanzen sind von Vorteil, da dieser Fisch kein allzu helles Licht liebt. Der Rotflossensalmler lässt sich problemlos mit anderen (ruhigen, friedlichen) Arten wie z.B. kleinen Salmlern oder Panzerwelsen vergesellschaften. Gedämpftes Licht und ein dunkler Boden sorgen dafür, dass die Farben der Männchen besser zur Geltung kommen.
Bitte unbedingt darauf achten, dass das Aquarium einen sehr dicht schließenden Deckel hat. Der Rotflossensalmler neigt dazu, aus dem Wasser zu springen.
Zucht:
Der Rotflossensalmler ist ein Freilaicher. Das Zuchtbecken sollte dicht mit feinfiedrigen Wasserpflanzen (z.B. Javamoos) bepflanzt sein.
Wenn ersichtlich ist, dass die Weibchen Eier in sich tragen (sie sind dann deutlich praller bzw. runder) und die Männchen intensiver gefärbt sind, sollten sie das dickste Weibchen und das am schönsten gefärbte Männchen in das Zuchtbecken setzen. Füttern Sie dort das Pärchen mit hochwertigem Lebendfutter, dies stimuliert zusätzlich die Laichbereitschaft dieser Fische.
Das Ablaichen erfolgt meistens in den frühen Morgenstunden über dem Javamoos. Nach dem Ablaichen der (ungefähr 300-500) Eier sollten die Elternfische aus dem Zuchtbecken entfernt werden (Laichräuber) oder das Zuchtbecken muss mit einem Laichrost ausgestattet werden.
Die Fischlarven schlüpfen, je nach Wassertemperatur, nach 24-30 Stunden und schwimmen nach ca. 3 Tagen frei. Sie können zunächst mit Staubfutter und danach mit frisch geschlüpften Artemia-Nauplien gefüttert werden.
(siehe unter Aquaristik-Info)
Der Rotflossensalmler (Aphyocharax anisitsi) ernährt sich in freier Natur hauptsächlich von kleinen Wirbellosen und sonstigem Zooplankton.
häufige Krankheiten bei Salmlerarten (Characidae) und Bärblingen (Danionidae):
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