Fischarten






Fischname:
Falscher Clownfisch
(Amphiprion ocellaris)
Ordnung:
Barschartige
(Perciformes)
Familie:
Riffbarsche
(Pomacentridae)
Gattung:
Amphiprion
Der Falsche Clownfisch (Amphiprion ocellaris) ist ein Salzwasserfisch aus der Gattung der Anemonenfische (Amphiprion) und der Familie der Riffbarsche (Pomacentridae). Der Falsche Clownfisch lebt im Indo-Westpazifik und erreicht eine maximale Länge von etwa 8 cm. Er wird auch "Orangeringel-Anemonenfisch" genannt.
Der Falsche Clownfisch (Amphiprion ocellaris) wird in freier Natur etwa 5-8 Jahre alt. In Gefangenschaft kann er bei guter Pflege bis zu 17 Jahre alt werden.
Die wichtigsten Merkmale des Falschen Clownfisches:
Verwechslungsarten: Die Streifen des Echten Clownfisches (Amphiprion percula) sind im Unterschied zu denen des Falschen Clownfisches deutlich schwarz begrenzt. Falsche Clownfische haben im Gegensatz zum Echten Clownfisch eine grau-orange Regenbogenhaut, welche die Augen der Art größer erscheinen lässt.
Der Falsche Clownfisch (Amphiprion ocellaris) wird max. ca. 8 cm lang, seine durchschnittliche Länge beträgt 6 cm.
Der Falsche Clownfisch (Amphiprion ocellaris) lebt westlich des Verbreitungsgebietes des Echten Clownfisch (Amphiprion percula) in den Riffen Südostasiens, westlich bis zu den Andamanen und Nikobaren, nördlich bis zu den Ryukyu-Inseln und südlich bis an die Küste des nordwestlichen Australien. Die Verbreitungsgebiete der beiden Clownfisch-Arten überschneiden sich nicht.
Falsche Clownfische leben in Symbiose mit Seeanemonen. Diese schützen die Clownfische mit ihren nesselnden Tentakeln vor Fressfeinden. Auch die Clownfische schützen ihre Symbiosepartner vor Fressfeinden, z. B. Falter- oder Feilenfische. Vor den Nesselzellen der Anemone schützen sie sich durch eine Schleimschicht, die bewirkt, dass die Nesselzellen nicht ausgelöst werden. Der Schleim wird nicht vom Fisch produziert, sondern in einem länger dauernden Vorgang des „Herantastens“ von der Anemone her übernommen.
Der Falsche Clownfisch (Amphiprion ocellaris) akzeptiert 3 ymbioseanemonenarten als Partner:
Temperatur: ca. 24 °C - 28 °C
pH-Wert: ca. 8,0 - 8,3
Carbonhärte: bis 6,5-8,5 °KH
Salinität: 33-35 ppt (parts per thousand bzw. Gramm/Liter)
Aquarium: ab ca. 200 Liter
Fütterung:
Allesfresser: Artemia-Nauplien, Mysis (Schwebegarnelen bzw. Glaskrebse), Zwerggarnelen, Ruderfußkrebse, Zooplankton, Frostfutter, Trockenfutter, auch pflanzliches Futter wie z.B. Algen (abwechslungsreich füttern)
Haltung:
Das Becken sollte mit o.g. Symbioseanemonen bestückt sein, da dies seinem natürlichen Lebensraum entspricht. Da sich dieser Fisch stets nah an seiner Anemone aufhält, benötigt er wenig freien Schwimmraum.
Dieser Fisch sollte in einem Artaquarium paarweise oder, bei einem entsprechend großen Becken, in einer kleinen Gruppe (1 Weibchen, mehrere Männchen) gehalten werden. Ist das Becken nicht groß genug, kann es zu Revierkämpfen kommen. Da Anemonenfische Stress nicht so gut vertragen, kann dies sogar zum Tode der Fische führen.
Das Wasser sollte unbedingt sauber sein, eine gute Filteranlage ist Voraussetzung. Außerdem sollten die die oben genannten Wasserwerte eingehalten werden.
Zucht:
(siehe unter "Fortpflanzung")
Clownfische sind zuerst männlich und produzieren männliche Keimzellen. Sie wechseln später ihr Geschlecht und werden zu Weibchen, die Eizellen produzieren. Diese spezielle Form der Geschlechtsumwandlung nennt man Proterandrie oder Vormännlichkeit.
Clownfische leben paarweise oder in Haremsgruppen mit einem Weibchen (Rogner) und mehreren Männchen (Milchner) in der Anemone: Der größte Fisch ist immer das Weibchen, die übrigen sind Männchen. Stirbt das Weibchen, so wechselt das größte Männchen das Geschlecht und wird zum Weibchen.
Der Geschlechtswechsel wird durch das unter Stress ausgeschüttete Hormon Cortisol unterdrückt. Das größere Weibchen stresst die anderen Männchen seines Harems und verhindert dadurch die Umwandlung eines weiteren Männchens zum Weibchen.
Der Falsche Clownfisch (Amphiprion ocellaris) laicht in unmittelbarer Nähe seiner Anemone, meist am Fuß. Die Männchen betreiben Brutpflege und befächeln die Eier ständig mit Frischwasser.
Die Fischlarven werden nach dem Schlüpfen von der Strömung ins freie Wasser mitgenommen und oft weit verstreut, ehe die juvenilen Fische durch Geruchsreize der Küstenregion angelockt sich neuerlich einem Symbiose-Partnern nähern.
Der Falsche Clownfisch (Amphiprion ocellaris) ernährt sich in freier Natur hauptsächlich von Zooplankton.
häufige Krankheiten bei Salzwasserfischen:
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