Fischarten






Fischname:
Gepunkteter Panzerwels
(Hoplisoma punctatum)
Ordnung:
Welsartige
(Siluriformes)
Familie:
Panzer- und Schwielenwelse
(Callichthyidae)
Gattung:
Hoplisoma
Der Gepunktete Panzerwels (Hoplisoma punctatum, Synonym: Corydoras punctatus) ist ein Süßwasserfisch aus der Familie der Panzer- und Schwielenwelse (Callichthyidae) und der Gattung Hoplisoma. Er kann eine maximale Länge von knapp 7 Zentimetern erreichen. Sein englischer Name lautet „Spotfin corydoras”.
Der Gepunktete Panzerwels stammt ursprünglich aus dem nordöstlichen Südamerika, wo er im Suriname-Flussbecken in Suriname und im Iracoubo-Flussbecken in Französisch-Guayana vorkommt.
Bei guter Pflege kann der Gepunktete Panzerwels (Hoplisoma punctatum) im Aquarium etwa 8 bis 10 Jahre alt werden.
wichtige Merkmale des Gepunkteten Panzerwelses:
Der Gepunktete Panzerwels (Hoplisoma punctatum) erreicht eine maximale Länge von etwa sieben Zentimetern. Dabei werden die Weibchen etwas größer als die Männchen. Männchen werden etwa einen Zentimeter kleiner.
Der Gepunktete Panzerwels (Hoplisoma punctatum) stammt ursprünglich aus dem nordöstlichen Südamerika. Dort kommt er im Suriname-Flussbecken in Suriname und im Iracoubo-Flussbecken in Französisch-Guayana vor.
Sein Lebensraum sind kleine, flache und abgeschattete Bäche mit sandigen oder schlammigen Untergründen. Er besiedelt auch die Uferbereiche überschwemmter Wälder sowie stehende Zonen von Stauseen und Seen.
Lebensraum: Süßwasser
Klimazone: tropisch
Temperatur: 22 °C – 26 °C
pH-Wert: 6,0 – 7,5
Gesamthärte: 2 – 15 °dH
Aquariumgröße: ab etwa 80 cm Länge für eine Gruppe (Aquariumvolumen berechnen)
Fütterung:
abwechslungsreiche und schnellsinkendes Futter wie kleines Lebendfutter (Artemia, Mückenlarven), Frostfutter wie Cyclops, Welstabletten, Trockenfutter, Tubifex, Algentabletten, Gemüse
Haltung:
Da der Gepunktete Panzerwels ein Darmatmer ist, nimmt er auch Sauerstoff von der Wasseroberfläche auf. Er sollte daher freien Zugang zur Oberfläche haben. Die Luft über dem Wasser darf außerdem nicht zu kühl sein, damit sich die Fische nicht erkälten. Das Becken sollte daher am besten abgedeckt werden. Er liebt sauerstoffreiches, klares und schwach durchströmtes Wasser.
Das Becken sollte gut bepflanzt sein (feinfiedrige Pflanzen, Hintergrundbepflanzung), jedoch auch etwas freien Schwimmraum aufweisen. Wichtig ist ein dunkler, weicher und nicht scharfkantiger Bodengrund (ideal ist feiner Sand), da sich die Tiere sonst die Barteln verletzen können, wenn sie den Boden „durchkauen” und nach Nahrung suchen.
Es sollten unbedingt auch Versteckmöglichkeiten (Pflanzen, Wurzeln o. Ä.) vorhanden sein. Dieser sehr gesellige Fisch sollte in Gruppen von mindestens fünf bis zehn Tieren gehalten werden. Er lässt sich auch gut mit kleinen Salmlerarten und anderen nicht zu großen, friedlichen Arten vergesellschaften.
Diese Fische bevorzugen eine eher schwache Beleuchtung. Da sie in der Natur oft unter schattenspendenden Uferpflanzen leben, kann eine zu grelle Beleuchtung Stress verursachen. Schwimmpflanzen können dabei helfen, das Licht auf natürliche Weise zu dämpfen.
Zucht:
Die Geschlechtsreife tritt in der Regel im Alter von 5 bis 6 Monaten ein. Der entscheidende Auslöser für das Ablaichen ist oft die Simulation der Regenzeit durch einen kräftigen Wasserwechsel mit kühlerem Wasser.
Bei der Paarung schwimmt das Weibchen unruhig durch das Becken und putzt potenzielle Laichstellen. Die Männchen folgen ihm aufgeregt. Bei der Befruchtung stellt sich das Männchen quer vor den Kopf des Weibchens, sodass ihre Körper ein „T” bilden.
Während dieser Stellung gibt das Männchen Sperma ab. Das Weibchen nimmt dieses (vermutlich über das Maul oder die Kiemen) auf und leitet es zu den Eiern weiter.
Mit seinen Bauchflossen bildet das Weibchen eine kleine Tasche, in der es ein bis mehrere Eier auffängt. Anschließend schwimmt es zu einer zuvor gereinigten, glatten Fläche – meist die Aquarienscheibe, Pflanzenblätter oder Laichmopps – und klebt die Eier dort einzeln oder in kleinen Gruppen fest.
Dieser Vorgang kann sich über Stunden hinziehen, wobei pro Laichakt oft 80 bis 120 Eier abgelegt werden. Da die Elterntiere Laichräuber sind, sollten die Eier oder die Elterntiere nach dem Ablaichen getrennt werden.
Der Schlupf der Fischlarven erfolgt, je nach Temperatur, nach etwa drei bis fünf Tagen. Nach weiteren zwei bis drei Tagen ist der Dottersack aufgebraucht und die Jungfische können mit Artemia-Nauplien oder feinem Flockenfutter gefüttert werden.
Nach ca. 10 bis 14 Tagen können gesiebte Cyclops, feines Frostfutter oder zerriebene Futtertabletten (z. B. mit Spirulina) gefüttert werden. Jungfische sollten 3–6 Mal täglich in kleinen Portionen gefüttert werden.
weitere Informationen:(siehe unter "Aquaristik")
Der Gepunktete Panzerwels (Hoplisoma punctatum) ist ein Allesfresser. In der freien Natur ernährt er sich vorwiegend von Algen, zerfallenen organischen Substanzen, Zooplankton, kleinen Krebstierchen und Pflanzenteilen (Detritus).
Weitere Informationen zu Krankheiten von Panzer- und Schwielenwelsen findet ihr in der Beschreibung der Familie Callichthyidae.
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