Fischarten






Fischname:
Esox aquitanicus
(Esox aquitanicus)
Ordnung:
Hechtartige
(Esociformes)
Familie:
Esocidae
(Esocidae)
Gattung:
Esox
Esox aquitanicus ist ein Süßwasserfisch aus der Gattung Esox. Esox aquitanicus lebt endemisch in Süßwasserflüssen von Südfrankreich und kann eine max. Länge von ca. 137 cm erreichen. Seine englische Bezeichnung lautet "Aquitanian pike".
Esox aquitanicus kann wahrscheinlich 15-20 Jahre alt werden.
wichtige Merkmale von Esox aquitanicus:
Verwechslungsarten: Esox aquitanicus ähnelt stark dem Europäischen Hecht (Esox Lucius). Im Unterschied zu Esox Lucius besitzt Esox aquitanicus jedoch weniger Schuppen entlang der Seitenlinie und seine Färbung weicht etwas ab. Esox aquitanicus laicht außerdem etwas früher (bereits im Februar) als Esox Lucius (März-April). Wenn beide Arten in einem Gewässer zusammenleben, kann es zu einer Hybridisierung kommen.
Esox aquitanicus kann maximal ca. 137 cm lang werden (Weibchen), Männchen bleiben deutlich kleiner (meistens unter 100 cm). Er kann wahrscheinlich ein Gewicht von über 20 kg erreichen.
Das Verbreitungsgebiet von Esox aquitanicus ist Aquitanien im Südwesten Frankreichs (heute: „Neu-Aquitanien“).
Sein Habitat ist ähnlich wie bei dem Europäischen Hecht (Esox Lucius): dieser Raubfisch lebt als Standfisch sowohl in der Uferregion von krautreichen, klaren Seen als auch in Flüssen mit geringer Strömungsgeschwindigkeit. Er bevorzugt ufernahe Schilfbestände oder umgestürzte Baume als Unterstände.
Bei zu dichten Beständen löst dieser Fisch dieses Problem auf kannibalische Weise, indem er die Artgenossen frisst. Esox aquitanicus ist ein tagaktiver Räuber. Die wichtigsten Sinnesorgane sind seine Augen (Sichträuber) und seine Seitenlinie.
Dieser Raubfisch ist nahezu standorttreu und verteidigt sein Territorium gegen andere Artgenossen oder sonstige Eindringlinge. Esox aquitanicus bewohnt - als Einzelgänger - je nach Alter und Gewässergegebenheiten unterschiedlich große Reviere.
Da Esox aquitanicus (wie auch Forellen) seine Färbung dem Untergrund anpassen können, ist dieser Raubfisch trotz seiner Größe in seinem Habitat fast unsichtbar.
Die Laichzeit von Esox aquitanicus beginnt im Februar. Esox aquitanicus ist ein Substratlaicher, da die Weibchen ihre Eier an Unterwasserpflanzen, Ästen oder ähnlichem anhaften. Ein Weibchen (Rogner) legt ca. 40.000 Eier pro kg Körpergewicht.
Der Laichvorgang erfolgt an bewachsenen Uferzonen und auf überfluteten Wiesen. Die Fischlarven schlüpfen nach ungefähr 10 bis 30 Tagen und kleben sich mittels einer Kopfdrüse ans Substrat.
In dieser Phase zehren die Jungfische noch von ihrem Dottersack. Bereits kurze Zeit danach schwimmen sie frei und stellen sich auf tierische Nahrung um. Diese Raubfische wachsen sehr schnell heran und erreichen bereits nach 1 Jahr eine Länge von ca. 15 cm. Männchen erreichen die Geschlechtsreife nach ca. 2 Jahren, Weibchen nach ca. 4 Jahren.
Esox aquitanicus ist ein optisch orientierter und sehr aggressiver Raubfisch, der sich vorwiegend von Fischen ernährt. Auch die eigenen Artgenossen werden nicht verschont (Kannibalismus!). Aber auch Krebse, Frösche, Vögel und kleinere Säugetiere sind vor Esox aquitanicus nicht sicher.
Esox aquitanicus ist äußerst effektiver Raubfisch, da seine Rücken-, Schwanz- und Afterflosse eine funktionelle Einheit bilden und es ihm ermöglichen, aus dem Stand heraus blitzschnell zu beschleunigen und aus der Deckung zu stoßen. Wenn er seine Beute verfehlt, verfolgt er sie nicht, da er nicht viel Ausdauer hat.
Esox aquitanicus packt seine Beutefische in der Regel von der Seite, dreht sie dann und verschlingt sie Kopf voran. Die nach hinten gerichteten Zähne von Esox aquitanicus verhindern, dass ein Beutefisch wieder entkommt. Sollte der Beutefisch zu groß sein, kann dies diesem Raubfisch jedoch zum Verhängnis werden, da er dann erstickt.
häufige Krankheiten bei Hechten (Esocidae):
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