Fischarten






Fischname:
Anatolische Forelle
(Salmo platycephalus)
Ordnung:
Lachsartige
(Salmoniformes)
Familie:
Lachsfische
(Salmonidae)
Gattung:
Salmo
Die Anatolische Forelle (Salmo platycephalus) ist ein Süßwasserfisch aus dem Südosten der Türkei, wo sie endemisch in den Flüssen Karagöz, Soguksu und Uzunyayla vorkommt. Diese Forelle kann eine Länge von etwa 55 cm erreichen. Sie gehört zur Familie der Lachsfische (Salmonidae) und zur Gattung Salmo.
Ihr englischer Name lautet "Flathead trout". Diese Forelle ist stark gefährdet steht seit März 2013 auf der Roten Liste der IUCN als "stark gefährdet".
Genetische Hinweise deuten darauf hin, dass diese Forelle möglicherweise von der eingeführten Bachforelle (Salmo trutta) abstammt und somit keine eigenständige Art ist. Dennoch handelt es sich um eine einzigartige Form, die geschützt werden muss.
Das Höchstalter der Anatolischen Forelle (Salmo platycephalus) beträgt etwa 10 Jahre.
wichtige Merkmale der Anatolischen Forelle:
Die Anatolische Forelle (Salmo platycephalus) erreicht eine Maximallänge von ca. 55 cm.
Die Anatolische Forelle (Salmo platycephalus) stammt aus dem Südosten der Türkei, wo sie endemisch in den Flüssen Karagöz, Soguksu und Uzunyayla vorkommt. Die Anatolische Forelle ist kein anadromer Wanderfisch und lebt ausschließlich im Süßwasser.
Die Anatolische Forelle (Salmo platycephalus) ist kein anadromer Wanderfisch und lebt ausschließlich im Süßwasser. Die Laichzeit ist im Herbst.
Über die Fortpflanzungsbiologie dieser Forelle liegen uns keine gesicherten Erkenntnisse vor. Wir gehen jedoch davon aus, dass sie sich wie auch andere Arten dieser Gattung fortpflanzt:
Zur Laichzeit wandern die Forellen flussaufwärts oder bachaufwärts in flache, schnell fließende Nebengewässer. Die Weibchen graben im Kies Laichgruben von ca. 50 cm Durchmesser, in die sie ihre Eier ablegen.
Die Paarung beginnt damit, dass das Männchen mit der Schwanzflosse gegen die Seite des Weibchens schlägt. Dadurch wird ein Berührungsreiz ausgelöst, der zur Eiablage führt. Die Eier fallen in die flache Laichgrube, die das Weibchen zuvor mit dem Schwanz ausgehoben hat.
Die Männchen befruchten sie sofort und bedecken die Eier durch Schläge mit der Schwanzflosse wieder mit Kies. Nach 2,5 bis 4 Monaten schlüpfen die Jungfische. Sie ernähren sich zunächst vom Dottersack.
Die Anatolische Forelle (Salmo platycephalus) ernährt sich hauptsächlich von Wirbellosen, kleinen Fischen, Kleinkrebsen und Amphibien.
Für weitere Informationen über die Krankheiten dieser Fische siehe die Beschreibung der Familie der Lachsfische.
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