Fischlexikon: die Familie "Moronidae" (Wolfsbarsche)


 Deutsche Bezeichnung auswählen 

 

 Wissenschaftliche Bezeichnung auswählen 

 

Wolfsbarsche (Moronidae)

Systematik

Familie:
Moronidae
(Wolfsbarsche)


Klasse:
Osteichthyes
(Knochenfische)

Moronidae (Wolfsbarsche)

Die Wolfsbarsche (Moronidae) oder Streifenbarsche sind eine Familie mit zwei Gattungen und sechs Arten mit unterschiedlichem Verbreitungsgebiet.


Verbreitung

Die vier Arten der Gattung Morone leben in Nordamerika in Flüssen, die in den Atlantik und den Golf von Mexiko fließen. Die beiden Arten der Gattung Dicentrarchus sind marin, und leben im Ostatlantik von Norwegen und Island bis zum Senegal, bei den Kanarischen Inseln, im Mittel- und im Schwarzen Meer.


Anatomie/Merkmale

Die Tiere werden 45 cm bis zwei Meter groß. Die Fische sind silbrig mit sieben bis acht Längsstreifen auf den Flanken.

Ihr Körper ist mäßig langgestreckt und seitlich etwas abgeflacht. Kopf und Körper sind mit kleinen Kammschuppen bedeckt. Auf dem Kiemendeckel haben sie zwei kurze Stacheln. Der Vorkiemendeckel ist rund und leicht gesägt.

Das Maul ist groß, das Maxillare ausgedehnt, ein Supramaxillare fehlt. Im Maul befinden sich Reihen kleiner, konischer Zähne. Spezielle Fangzähne fehlen. Auch die Zungenbasis ist mit zwei Reihen kleiner Zähne versehen, ferner finden sich Zähne auf dem Pflugscharbein (Vomer) und dem Gaumenbein (Palatinum).

Die Anzahl der Branchiostegalstrahlen liegt bei sieben. Von insgesamt 25 Wirbel sind 12 Rumpfwirbel und 13 hinter dem Anus liegende Schwanzwirbel.

Das Seitenlinienorgan ist durchgehend und reicht bis zur Basis der Schwanzflosse. Es wird von 50 bis 72 mit Poren versehenen Schuppen begleitet. Die Schwimmblase reicht bis in einen Hohlraum des ersten Flossenstrahlenträgers (Pterygiophor) der Afterflosse.

Die Rückenflosse ist deutlich durch eine Einbuchtung geteilt. Der letzte Flossenstachel befindet sich in der zweiten Rückenflosse. Die Afterflosse liegt unterhalb oder hinter dem weichstrahligen Teil der Rückenflosse.

Die Brustflossen sind klein und unsymmetrisch, die oberen Flossenstrahlen sind länger. Die Schwanzflosse ist gegabelt und an ihrer Basis stark beschuppt. Sie wird von acht bis neun Flossenstrahlen gestützt, davon sind sieben bis acht verzweigt.


Systematik

Es gibt zwei Gattungen mit insgesamt sechs Arten.


Urheberrechte

Dieser Artikel wurde der "Wikipedia" entnommen und von uns bearbeitet. Er steht unter dieser Nutzungslizenz.


Nutzungsbedingungen

Viele Bilder unseres Fischlexikons sind durch Creative Commons (abgekürzt CC) lizenzrechtlich geschützt. Creative Commons ist nicht der Name einer einzigen Lizenz. Die verschiedenen Lizenzen von Creative Commons weisen vielmehr große Unterschiede auf. Weitere Informationen zu diesen Lizenzen findet Ihr [hier].


Haftungsausschluss

Alle Artikel unseres Fischlexikons dienen ausschließlich der allgemeinen Information und erheben keinen Anspruch auf Richtigkeit und Vollständigkeit. Für die Vollständigkeit und Richtigkeit wird keine Haftung übernommen.