Fischarten






Fischname:
Pazifischer Schlafhai
(Somniosus pacificus)
Ordnung:
Dornhaiartige
(Squaliformes)
Familie:
Schlafhaie
(Somniosidae)
Gattung:
Somniosus
Der Pazifische Schlafhai (Somniosus pacificus) ist ein Tiefseefisch, der im Nordpazifik und in der Arktis lebt. Er kann eine Länge von etwa 4,40 Metern erreichen.
Der Pazifische Schlafhai ist eine Haiaer aus der Familie der Schlafhaie (Somniosidae) und der Ordnung der Dornhaiartigen (Squaliformes). Sein englischer Name lautet „Pacific sleeper shark”.
Das Höchstalter des Pazifischen Schlafhais (Somniosus pacificus) ist uns zurzeit nicht bekannt.
wichtigste Merkmale des Pazifischen Schlafhais:
Der Pazifische Schlafhai (Somniosus pacificus) kann nachgewiesenermaßen eine Länge von etwa 4,40 Metern und ein Gewicht von etwa 363 kg erreichen. Vermutlich kann er sogar bis zu sieben Meter lang und über 1.000 kg schwer werden.
Der Pazifische Schlafhai (Somniosus pacificus) kommt im Nordpazifik auf Kontinentalschelfen und -hängen in arktischen und gemäßigten Gewässern zwischen dem 70. und 22. Breitengrad vor. Darüber hinaus ist er an mindestens zwei Stellen im westlichen tropischen Pazifik, in der Nähe von Palau und den Salomonen, zu finden.
Er lebt dort von der Oberfläche bis in 2.000 Meter Tiefe. Der erste Nachweis dieser Haie im westlichen tropischen Pazifik stammt aus einem 2015 in der Nähe der Salomonen aufgenommenen Video von National Geographic.
Über das frühe Leben von Pazifischen Schlafhaien ist nur sehr wenig bekannt. Sie sind vermutlich ovovivipar (Ei-Lebend-Gebärend). Das bedeutet, dass die Jungtiere noch im Mutterleib aus den Eiern schlüpfen und lebend geboren werden. Die Tragzeit ist derzeit noch unbekannt. Es wird über Wurfgrößen zwischen 10 und 300 Jungtieren berichtet. Ihre Geburtslänge beträgt höchstens 42 cm.
Pazifische Schlafhaie (Somniosus pacificus) sind sowohl Raubtiere als auch Aasfresser.
Sie können mit wenig Körperbewegung und kaum hörbar durchs Wasser gleiten, was sie zu erfolgreichen, gut getarnten Raubtieren macht.
Sie besitzen große Mäuler, mit denen sie ihre Beute praktisch einsaugen können. Dabei zerschneiden ihre Zähne alle Stücke, die zu groß zum Verschlucken sind.
Beim Fressen zeigen sie eine charakteristische Rollbewegung des Kopfes. Da ihnen die Nickhaut fehlt, die andere Haie besitzen, rollen sie ihre Augen in den Höhlen zurück, um sich vor um sich schlagender Beute zu schützen.
Der Speiseplan des Pazifischen Schlafhais scheint sich mit zunehmender Größe zu erweitern. So wurde beispielsweise festgestellt, dass sich ein 3,7 Meter langes Haiweibchen, das vor Trinidad in Kalifornien gefunden wurde, hauptsächlich von Riesenkalmaren ernährte.
In den Gewässern Alaskas gefundene Pazifische Schlafhaie mit einer Länge von 2 bis 3 Metern scheinen sich dagegen hauptsächlich von Flundern, Pollack und Kopffüßern zu ernähren. Schlafhaie mit einer Länge von 3,3 bis 4,25 Metern bevorzugen hingegen Knochenfische, Kopffüßer und Meeressäugetiere.
Eine aktuelle Studie im Golf von Alaska legt nahe, dass Pazifische Schlafhaie möglicherweise junge Stellersche Seelöwen jagen.
Die Populationen in Alaska ernähren sich häufig von Pazifischen Riesenkraken. Sie ernähren sich auch von bodenbewohnenden Fischen wie Seezungen, Flundern und Alaska-Seelachs sowie von Felsenbarschen, Garnelen, Einsiedlerkrebsen und sogar Meeresschnecken.
Größere Pazifische Schlafhaie ernähren sich auch von schnell schwimmender Beute wie Kalmaren, Pazifischen Lachsen und Schweinswalen.
Das Fleisch des Pazifischen Schlafhais (Somniosus pacificus) enthält eine Substanz, die beim Verzehr zu Symptomen ähnlich denen von Trunkenheit führt. Auch die hohe Konzentration von Urin im Körper macht ihn für den Verzehr ungenießbar.
häufige Krankheiten bei Haien:
Die Forschung zu Krankheiten bei Haien ist noch nicht endgültig abgeschlossen. Es existieren wahrscheinlich noch weitere Krankheiten, die jedoch noch nicht endgültig erforscht wurden.
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